Die Inselverwaltung von El Hierro hat die Unterstützung für die herreñische Gemeinschaft in Venezuela nach den Erdbeben beschleunigt. Sie stand dazu in engem Kontakt mit der Asociación Civil Amigos del Garoé und verfolgte die Lage nach eigenen Angaben mit Trauer und Besorgnis.
El Hierro beschleunigt Hilfe für Herreños in Venezuela
Cabildo-Präsident Alpidio Armas erklärte, viele Herreños hätten enge Verbindungen zu Venezuela. Er kündigte an, zwei ausstehende Subventionen zügig an die Asociación Civil Amigos del Garoé und die Fundación España Salud auszuzahlen. Zudem erwog die Verwaltung, Personal nach Venezuela zu entsenden, um die Hilfen vor Ort zu koordinieren.
Erdbebenserie in Venezuela: Notstand und Rettungseinsätze
Venezuela wurde am Mittwoch von zwei starken Erdbeben der Magnituden 7,2 und 7,5 erschüttert. Die Behörden meldeten mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte. In Caracas und mehreren Bundesstaaten wurden Gebäudeschäden sowie Ausfälle grundlegender Dienste registriert. Die Regierung rief den nationalen Notstand aus und aktivierte Zivilschutz, Gesundheits- und Rettungsdienste. Die Suche in Trümmern, besonders im Bundesstaat La Guaira, dauerte an. Der Flughafen Simón Bolívar in Maiquetía wurde beschädigt und der Flugverkehr vorübergehend eingestellt. Eine Tsunamiwarnung für Teile der Karibik wurde später aufgehoben.
Tod von Ana Brito: Direktorin des Instituto Canario de Igualdad gestorben
Die kanarische Regierung hat den Tod von Ana Brito bestätigt. Die gebürtige Herreña arbeitete als Lehrerin und durchlief eine lange Karriere im Bildungsbereich, bevor sie in die Regionalverwaltung wechselte. Brito war zudem Stadträtin in Valverde für die Agrupación Herreña Independiente (AHI). Seit Juli 2023 leitete sie das Instituto Canario de Igualdad, das zur Sozial- und Gleichstellungsbehörde der Kanaren gehört. In dieser Funktion initiierte sie Maßnahmen zur Unterstützung von Gewaltopfern und zur Prävention von Belästigung; zuletzt erneuerte sie ein Protokoll zur Unterstützung von Frauen mit Behinderungen.
Valverde kündigt Orgullo 2026 mit Manifest und Pride-Flagge an
Der Stadtrat von Valverde hat gemeinsam mit der Asociación Garoé LGTBIQA+ El Hierro ein Programm für Orgullo 2026 auf den Weg gebracht. Die Initiative soll das Engagement für Gleichheit, Vielfalt und die Rechte aller Menschen bekräftigen. Am 26. Juni war die Lesung eines Manifests durch die Asociación Garoé LGTBIQA+ El Hierro im Plenarsaal des Rathauses vorgesehen; zudem sollte die Pride-Flagge an der Fassade gehisst werden. Sozialdezernentin Cristina Brosed erklärte, das Programm stärke eine inklusivere Gesellschaft. Bürgermeister Carlos Brito verwies auf die Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen. Für Juli plant die Stadt weitere Sensibilisierungs- und Begegnungsaktivitäten.






