Der sozialistische Stadtrat von Fuencaliente hat die mangelnde Transparenz der Regierung der Coalición Canaria kritisiert. Die Regierungspartei habe es versäumt, den PSOE-Ratsmitgliedern die Dekrete des Bürgermeisters zur Verfügung zu stellen.
Die Sozialisten beklagten, dass die Nationalisten das Rathaus wie ihr persönliches Anwesen verwalten und systematisch die legitime Arbeit der Opposition behindern. Dadurch werde die demokratische Qualität einer Institution herabgesetzt, die alle Einwohner von Fuencaliente repräsentiert.
Streit um Transparenz in Fuencaliente
„Es ist sehr ernst, dass uns die Dekrete des Bürgermeisters nicht zur Verfügung gestellt werden“, erklärten die Vertreter des PSOE. Sie betonten, dass sie das Recht und die Pflicht hätten, die Regierungsarbeit im Interesse der Bürger zu überwachen. Sie fragten sich, was die Regierung mit diesem Vorgehen verbergen wolle und warum es so viel Geheimhaltung gebe.
Der PSOE wies darauf hin, dass sie die Dekrete nur erhalten hätten, wenn die Transparenzkommission eingeschritten sei. Selbst dann seien die Dokumente jedoch inhaltslos gewesen.
Rekord an Transparenzbeschwerden
Die Sozialisten erinnerten daran, dass das Rathaus von Fuencaliente unter der Regierung der Coalición Canaria die meisten Beschwerden wegen mangelnder Transparenz auf den Kanarischen Inseln angehäuft habe. Dies sei ein Zeichen für eine Regierungsführung, die demokratische Werte untergrabe und nicht die Werte des Ortes widerspiegele.





