Die Sprecherin des Partido Popular in Breña Alta, Melisa Rodríguez, hat den lokalen Regierungschef Jonathan Felipe für die ausbleibende Ausschreibung der Studienbeihilfen für das akademische Jahr 2024/2025 kritisiert. Weniger als sechs Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres warf Rodríguez der Gemeindeverwaltung mangelnde Planung und fehlendes Engagement für die Bildungsförderung vor.
Rodríguez erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass die Familien des Ortes immer noch auf die Hilfen des vergangenen Schuljahres warten, während bereits das nächste bevorsteht.“ Sie sieht darin einen Beleg für „absolutes Missmanagement und einen völligen Mangel an Einsatz für die Bildung und das Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien“.
Studienbeihilfen auf La Palma: Kritik an Verzögerungen in Breña Alta
Die Politikerin betonte die besondere Bedeutung der Hilfen für Familien, deren Kinder die Insel verlassen müssen, um ihre Ausbildung fortzusetzen. „Es handelt sich um erhebliche Kosten für Miete, Transport oder Lernmaterialien, die ohne Unterstützung der Gemeinde angesichts steigender Lebenshaltungskosten kaum zu tragen sind“, so Rodríguez.
Der Partido Popular wies darauf hin, dass selbst bei einem sofortigen Start des Vergabeverfahrens die Hilfen frühestens Ende 2025 ausgezahlt würden. Grund dafür seien die notwendigen Schritte wie Veröffentlichung der Richtlinien, Genehmigung, Antragsphase, Entscheidung und Auszahlung. „Das bedeutet, dass die Hilfen für das Schuljahr 2024/2025 im besten Fall mit mehr als einem Jahr Verspätung bei den Familien ankommen“, erklärte Rodríguez.
Partido Popular fordert Bürgermeister zum Handeln auf
Die Partei forderte Bürgermeister Jonathan Felipe auf, seine Verpflichtungen gegenüber den Familien wahrzunehmen. „Es geht nicht um irgendeine Unterstützung, sondern darum, Chancengleichheit zu sichern und diejenigen zu unterstützen, die es am nötigsten haben, damit Bildung kein Privileg, sondern ein echtes Recht ist“, so Rodríguez abschließend.











