Der Bürgermeister von Tazacorte hat betont, dass die Gemeinde nach dem Vulkanausbruch auf Erholungskurs ist und auf einen nachhaltigen Entwicklungsansatz im Tourismus- und Dienstleistungssektor setzt. David Ruiz, der Bürgermeister, erklärte, dass die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinde mit Projekten gesichert wird, die den Küstenbereich aufwerten und das touristische Infrastrukturangebot verbessern.
Ruiz hob hervor, dass der größte wirtschaftliche Nutzen dort entsteht, wo Touristen untergebracht sind. Deshalb sei es entscheidend, die öffentlichen und touristischen Infrastrukturen zu verbessern und neue Unterkünfte zu schaffen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört der Plan für nachhaltigen Tourismus im Reiseziel ‚Mar y Lava‘, der darauf abzielt, die Küste von Tazacorte zu einem Vorbild für nachhaltigen Qualitätstourismus zu machen. Die neue Playa de Charcón und die Plattform Oceánica de Canarias (PLOCAN) sind ebenfalls Teil dieser Bemühungen.
Tourismusprojekte auf La Palma stärken Erholung
Während der Tourismus voranschreitet, verfolgt das Rathaus von Tazacorte auch das Ziel, die durch den Vulkanausbruch verlorenen Güter vollständig wiederherzustellen. Bislang wurden 120 Lizenzen zur Wiederherstellung von landwirtschaftlichen Flächen und 11 für Erstwohnungen vergeben. Der Bürgermeister betonte, dass die Lösung des Wohnungsproblems, das sich nach der Katastrophe verschärft hat, eine der Hauptaufgaben bleibt.
Ruiz erklärte, dass die Gemeinde in Zusammenarbeit mit übergeordneten Institutionen nach Lösungen sucht. Nur mit externer finanzieller Unterstützung könne der notwendige Fortschritt erzielt werden, um die Gemeinde nachhaltig voranzubringen.











