Das Komitee von Nueva Canarias-Bloque Canarista (NC-bc) hat am Freitag die Avenida de Los Geranios im Stadtteil Maneje in Arrecife besucht und den Zustand der Straße begutachtet. Die Parteisprecherin Sheila Guillén erklärte, dass sich mehrere Anwohner an ihre Organisation gewandt hätten, um auf den Zustand der Straße aufmerksam zu machen. Sie bemängelte insbesondere die schlechte Beschaffenheit des Asphalts, fehlende Straßenbeleuchtung und herunterhängende Telefonkabel.
Guillén betonte, dass der Zustand der Straße einen „kompletten Mangel an Pflege durch die Stadtverwaltung“ zeige. Sie berichtete, dass Anwohner Schlaglöcher mit Holzbrettern abgedeckt hätten. Die Straße sei schmal, dennoch werde der Verkehr in beide Richtungen zugelassen. Zudem fehle ein Gehweg, was die Sicherheit der Fußgänger beeinträchtige. Auch öffentliche Beleuchtung sei nicht vorhanden.
Zustand der Infrastruktur in Maneje auf Lanzarote
Nach Ansicht von NC-bc ist die Situation in der Avenida de Los Geranios kein Einzelfall. Viele Straßen in den Stadtteilen von Arrecife würden ähnliche Missstände aufweisen, die in den sozialen Netzwerken der Politiker von Partido Popular (PP) und Coalición Canaria (CC) jedoch nicht thematisiert würden. Die Parteisprecherin kritisierte eine „echte Vernachlässigung und einen Mangel an öffentlichen Dienstleistungen seitens der Stadtverwaltung“.
Guillén wies darauf hin, dass es in der Straße weder Beleuchtung noch Gehwege gebe. Die Kabel verliefen teilweise bodennah, der Straßenbelag sei beschädigt und der Verkehr werde nicht kontrolliert.
Kritik am Zustand des Parks in Maneje
Im Rahmen ihres Besuchs besichtigte Sheila Guillén auch den sogenannten „biosaludable“ Park in Maneje. Sie erklärte, der Park sei „weder ein richtiger Park noch gesundheitsfördernd“. Der Bereich sei verschmutzt und ungepflegt. Es gebe keinen Anlass, dort Zeit zu verbringen, Sport zu treiben oder mit Kindern zu spielen. Der Spielplatz biete keinen Schatten, die Umzäunung sei rostig und beschädigt. Auch die Bäume würden nicht gepflegt.
Guillén fasste zusammen, dass ein „biosaludabler Park, der mehr Asphalt als Bäume und Schatten hat, kein biosaludabler Park ist, sondern eine bloße Freifläche“.











