Die Regierung der Kanaren hat nach 19 Jahren einen speziellen Notfallprotokoll für den Einsatz des Rettungshubschraubers auf La Graciosa genehmigt. Die neue Regelung ermöglicht es dem Hubschrauber des Notfall- und Rettungsdienstes (GES) mit Stützpunkt auf Fuerteventura, bei schweren Notfällen auf der Insel schnell zu intervenieren. Damit reagiert die Verwaltung auf eine langjährige Forderung der Einsatzkräfte von Emerlan auf Lanzarote und La Graciosa sowie der Bürgermeisterin von Teguise, Olivia Duque.
Duque erklärte, sie habe seit Beginn ihrer Amtszeit die Verbesserung der Notfallversorgung auf La Graciosa zu einer ihrer wichtigsten Prioritäten gemacht. „Seit dem ersten Tag dieses Mandats habe ich mich mit dem Team von Emerlan getroffen. Heute können wir sagen, dass wir eine der dringendsten Forderungen von La Graciosa erfüllt haben. Es war unerlässlich, die Reaktionsfähigkeit in Situationen zu verbessern, in denen jede Minute zählt“, betonte die Bürgermeisterin.
Notfallversorgung auf La Graciosa verbessert
Die Bürgermeisterin bedankte sich öffentlich bei Manuel Miranda, dem Inselrat für Raumordnung, territoriale Kohäsion und Wasser, sowie bei Vize-Inselrat Marcos Lorenzo Martín für deren Unterstützung. Sie hob hervor, dass das Engagement der Emerlan-Mitarbeiter und die Sensibilität der Kanarischen Regierung einen historischen Fortschritt ermöglicht hätten. „Dank des Engagements derjenigen, die täglich Leben retten, und der Sensibilität der Kanarischen Regierung haben wir einen beispiellosen Schritt gemacht, der die Notfallversorgung auf La Graciosa für immer verändern wird“, sagte Duque.
Bei einem Besuch der Verantwortlichen auf der Emerlan-Basis auf La Graciosa wurde das neue Protokoll offiziell eingeführt. Aufgrund der geografischen Besonderheiten der Insel und des Fehlens konventioneller Rettungsfahrzeuge sieht das Protokoll vor, dass schwere Unfälle künftig mit Unterstützung des GES-Hubschraubers versorgt werden. So können Patienten im Notfall schnell in Krankenhäuser des Kanarischen Rettungsdienstes (SUC) gebracht werden.
GES-Hubschrauber unterstützt Rettungseinsätze auf La Graciosa
Die Bürgermeisterin betonte, dass diese Neuerung die Sicherheit der Einwohner von La Graciosa und der Besucher deutlich erhöhe. Sie bezeichnete das Protokoll als Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit verschiedener Behörden konkrete Verbesserungen für einen Ort mit besonderen Herausforderungen bewirken könne. „Dieses Beispiel zeigt, wie die Zusammenarbeit der Verwaltungen reale Ergebnisse bringt und die Realität eines so besonderen Ortes wie La Graciosa verändert“, so Duque abschließend.











