Die Hotel- und Apartmentunternehmer auf Lanzarote haben die erneute Verlängerung der VTC-Lizenzsperre durch das Parlament der Kanarischen Inseln kritisiert. Damit verzögert sich der Start von Diensten wie Uber, Cabify oder Bolt auf der Insel um mindestens ein weiteres Jahr.
Susana Pérez, Präsidentin von ASOLAN und FTL, erklärte, dass diese VTC-Dienste bei Touristen sehr gefragt seien. Viele Besucher zeigten sich überrascht, dass es auf Lanzarote keine solchen Transportmöglichkeiten gebe. Nach Ansicht von Pérez werde mit der Entscheidung eine wachsende Nachfrage ignoriert und die ohnehin angespannte Lage im Taxiverkehr weiter verschärft.
VTC-Lizenzsperre auf Lanzarote verlängert
Pérez erinnerte daran, dass die FTL seit Langem auf erhebliche Mängel im Taxibetrieb hinweise. Dazu gehörten lange Wartezeiten sowie überlastete Telefonzentralen, die eine Bestellung von Taxis oft unmöglich machten. Angesichts der erneuten Verzögerung bei der Einführung von VTC-Diensten forderte der Verband das Cabildo und die Gemeinden auf, Maßnahmen zur Verbesserung des bestehenden Systems zu ergreifen.
Zu den vordringlichen Aufgaben zähle die zügige Entwicklung einer digitalen Taxi-Plattform, um das System zu modernisieren und effizienter zu gestalten. Zudem sei es wichtig, Verordnungen zu verabschieden, die Häfen und den Flughafen zu sensiblen Zonen erklärten. So könnten Taxis aus anderen Gemeinden in Spitzenzeiten leichter eingesetzt werden.
Tourismus auf Lanzarote fordert moderne Mobilitätsangebote
Pérez betonte abschließend, dass Lanzarote einen effektiven, effizienten und nachhaltigen Taxiverkehr brauche. Nur so könne die Insel den Ansprüchen eines internationalen Reiseziels gerecht werden und die tatsächliche Nachfrage der Nutzer erfüllen.











