Teneriffa stellt 10 Millionen Euro für lokale Beschäftigung bereit, der Island Wines Summit stärkt das internationale Weinprofil der Insel, und das Auditorio de Tenerife startet Mapas 2026. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen.
10 Millionen Euro für Jobs in allen 31 Gemeinden
Die Inselverwaltung stellt 10 Millionen Euro für Beschäftigungsprojekte in 31 Gemeinden bereit. Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo de Tenerife, erklärte, das Programm verbinde Nachhaltigkeit, soziale Kohäsion und neue Chancen und solle die Lebensqualität verbessern.
Arbeits- und Bildungsminister Efraín Medina sagte, die Zuschüsse ermöglichten Projekte mit direkter Wirkung und neuen Arbeitsplätzen. Die Ausschreibung verlangte je nach Gemeindegröße qualifiziertes Personal. Frauen sollten mindestens 50 Prozent der Stellen erhalten; Priorität hatten unter 30-Jährige und Langzeitarbeitslose.
Island Wines Summit schärft Teneriffas Weinprofil international
Der Island Wines Summit hat auf Teneriffa eine internationale Gemeinschaft für Inselweine aufgebaut. Lope Afonso, Vizepräsident und Tourismusrat der Inselverwaltung, erklärte, der Kongress habe Teneriffa als Referenz positioniert und die Bedeutung von Vulkanböden und Mikroklimata unterstrichen.
Zum Abschluss besuchten Fachleute elf Weingüter, darunter Altos de Trevejos und Suertes del Marqués. Der Sommelier Miguel Ángel Millán erhielt als erster den Titel "Guardián del Vino de Tenerife" – eine Auszeichnung für seine internationale Vermittlung der Inselweine.
Mapas 2026 startet mit Tanz und Dramaturgie-Treffen im Auditorio
Das Auditorio de Tenerife hat Mapas 2026 mit sechs internationalen Tanzproduktionen und einem Dramaturgietreffen eröffnet. Kulturbeauftragter José Carlos Acha und künstlerischer Leiter José Luis Rivero stellten das Programm bis zum 24. Juli vor; die Eintrittspreise bleiben niedrig.
Rivero erklärte, Mapas sei nach der Pandemie neu konzipiert worden, um die darstellenden Künste auf den Kanarischen Inseln zu stützen. Geplant sind unter anderem Bogotá von Andrea Peña & Artists und Mover montañas von Alberto Velasco sowie ein Treffen zu Themen wie Urheberrecht und Verbreitung kanarischer Werke.
Neuauflage zu Óscar Domínguez dokumentiert neue Funde
Die Inselverwaltung hat die zweite Ausgabe des Buches "Óscar Domínguez: obra contexto y tragedia" präsentiert. Cabildo-Präsidentin Rosa Dávila betonte, die Initiative bewahre kulturelles Erbe und mache das Werk des tinerfenischen Surrealisten breiter zugänglich.
Historiker Carlos Guerra verfasste die knapp 500 Seiten starke Publikation für die Asociación en Defensa de Óscar Domínguez – gestützt auf mehr als fünf Jahre Archivarbeit. Die Neuauflage ergänzt neue Dokumente und Bildmaterial, beleuchtet Domínguez in den 1950er Jahren und thematisiert seine Kontakte zur europäischen Avantgarde.
Feria Tenerife Rural vernetzt Erzeuger, Konsumenten und Institutionen
Die Inselverwaltung hat die Feria de Productos Tenerife Rural gestartet. Valentín González, zuständig für den Primärsektor, erklärte, die Veranstaltung solle Produzenten, Konsumenten und Institutionen vernetzen und regionale Wertschöpfung stärken.
Die Messe findet am 27. Juni von 10 bis 19 Uhr in der Casa del Vino in El Sauzal statt und bringt rund 20 Betriebe zusammen. Präsentiert werden unter anderem tropische Früchte, Honig, Käse, Gofio, Cider, lokal gerösteter Kaffee, Mojos, Mikroalgen und Fischprodukte von der Insel.
CDAT erweitert Sommerkurse und eröffnet neue Fitnessfläche
Das Centro de Deportes Acuáticos de Tenerife erweitert sein Angebot mit Kursen ab 1. Juli. Sportbeauftragte Yolanda Moliné erklärte, das Programm richte sich an Kinder, Erwachsene, Schwangere und Aquagym-Nutzer und decke verschiedene Leistungsniveaus ab.
Insgesamt stehen 434 Plätze morgens und nachmittags zur Verfügung; Anmeldungen sind vor Ort für Mitglieder und Nicht-Mitglieder möglich. Am 15. Juni eröffnete das Zentrum bereits eine neue Fitness-Sala mit mehr als 300 Quadratmetern für Cardio- und Krafttraining.
MUNA vermittelt Meereswissen im Online-Workshop
Der MUNA hat am 24. Juni eine kostenlose Online-Veranstaltung zur Meereskunde durchgeführt. Kulturbeauftragter José Carlos Acha sagte, das Format stärke das Verständnis für biologische Vielfalt und den Schutz des marinen Erbes.
Von 17 bis 19 Uhr erklärten Museumsfachleute im Workshop "Diálogos de sal" und in einem Vortrag die Bedeutung der Sammlungen – darunter Alejandro de Vera und Irene Cáceres Barrera. Die Veranstaltung gehörte zur Kampagne "Día de los Océanos: reconéctate con la marea 2026" und entstand in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Tauchverband FEDECAS.





