Teneriffa spricht über den Schutz des Teno, neue Gleichstellungsmaßnahmen und Gesundheitsprävention an Schulen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Teneriffa hat das Projekt „RECUPERA TENO“ mit 570.000 Euro gestartet
Die Inselverwaltung hat den Schutz des Parque Rural de Teno und der Isla Baja vorangetrieben. Präsidentin Rosa Dávila erklärte, das Vorhaben sei ein Bekenntnis zum Territorium und zur Identität der Bewohner. Das Projekt band öffentliche und private Akteure aus Buenavista del Norte, Los Silos, El Tanque und Santiago del Teide ein und nutzte EU-Mittel für nachhaltige Entwicklung.
Teneriffa hat Wissen und Traditionen im Teno-Gebiet digital gesichert
Die Verwaltung hat einen digitalen Wissensspeicher als Kern von „RECUPERA TENO“ angestoßen. Er sammelte Erinnerungen und Erfahrungen der Bevölkerung und sollte als lebendige Dokumentation des Gebiets dienen. Geplant waren zudem Bildungsinitiativen für Schulen, Workshops und „Paseos de la Memoria“, um Geschichte, Landschaft und Gemeinschaft stärker miteinander zu verbinden.
Teneriffa hat die Gleichstellungspolitik mit 23 Gemeinden abgestimmt
Die Inselverwaltung hat die Mesa Insular de Igualdad einberufen und gemeinsame Schritte gegen Diskriminierung und geschlechtsspezifische Gewalt vorbereitet. Gleichstellungsdirektorin Patricia León sagte, solche Runden ermöglichten wirksame und gesellschaftlich verändernde Politik. Besprochen wurden Subventionsaufrufe für 2026, ein Präventionsplan gegen Gewalt unter Jugendlichen und ein Protokoll gegen sexuelle Gewalt in privaten Nachtlokalen.
Teneriffa hat die Strategie „Tenerife Violeta“ weiterentwickelt
Die Verantwortlichen haben Fortschritte beim Marco Estratégico Tenerife Violeta, kurz METV, vorgestellt. Die Strategie wurde von 114 öffentlichen und privaten Organisationen getragen und sollte Maßnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt bündeln. In der Sitzung legten die Beteiligten Schwerpunkte für die nächste Planungsphase fest und koordinierten die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Kommunen und weiteren Partnern.
Teneriffa hat mit „Recreos Activos“ mehr Bewegung in Schulpausen gebracht
Die Inselverwaltung hat die dritte Ausgabe des Programms „Recreos Activos“ umgesetzt und Pausenzeiten an Schulen sportlicher gestaltet. Sportbeauftragte Yolanda Moliné erklärte, die Pausen ergänzten den Sportunterricht und förderten gesunde Gewohnheiten. Hintergrund blieb die hohe Quote von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern auf den Kanarischen Inseln mit 45,8 %.
Teneriffa hat 49 Schulen mit Betreuern für aktive Pausen unterstützt
Die Sportabteilung hat das Programm in diesem Schuljahr an 49 Schulen ausgerollt und spezialisierte Betreuer eingesetzt. Moliné besuchte dafür das CEIP María Rosa Alonso in Tacoronte, begleitet von Bürgermeisterin Sandra Izquierdo und der Sportbeauftragten Yaiza Díaz. Das Konzept setzte nicht nur auf klassische Sportarten, sondern auf inklusive Angebote und Material, das unterschiedliche Interessen abdeckte.
Teneriffa hat Berufsschüler mit dem Online-Spiel „Eco Isle“ geschult
Die Inselverwaltung hat das europäische Lernspiel „Eco Isle“ in Pilotklassen getestet und damit grüne Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft in der Ausbildung gestärkt. 36 Berufsschülerinnen und Berufsschüler nahmen teil, ermöglicht durch die Fundación Insular para la Formación, el Empleo y el Desarrollo Empresarial, kurz FIFEDE. Arbeits und Bildungsbeauftragter Efraín Medina sagte, die Berufsausbildung müsse stärker an realen Herausforderungen wie der ökologischen Wende anknüpfen.
Teneriffa hat „Eco Isle“ an drei Berufsbildungszentren erprobt
Die Projektpartner haben das Tool an den Zentren CIFP César Manrique, CIFP Las Indias und CIFP Los Gladiolos eingesetzt. Das Spiel simulierte den Aufbau grüner Geschäftsmodelle und verband Entscheidungen mit realen Umweltproblemen. „Eco Isle“ befand sich in der Endentwicklungsphase, blieb aber bereits über die Projektwebsite verfügbar und floss in die neue Ausrichtung der Berufsausbildung mit dem Pflichtmodul zur Nachhaltigkeit ein.
Teneriffa hat Powerlifting-Meisterin Miguelina Padrón institutionell geehrt
Rosa Dávila hat die Athletin Miguelina Padrón empfangen und ihre Leistungen als Beispiel für aktives Altern gewürdigt. Die Präsidentin der Inselverwaltung und Sportdezernentin Yolanda Moliné bezeichneten die Sportlerin als Vorbild, weil sie Alter nicht als Grenze akzeptierte. Padrón, wohnhaft in San Matías in La Laguna, begann 2022 mit 79 Jahren mit Powerlifting und erzielte danach nationale und internationale Erfolge.
Teneriffa hat Sport als Beitrag zu Gesundheit und Autonomie betont
Die Inselspitze hat Padróns Weg vom Training mit einem Besenstiel bis zur Olympiastange als Zeichen von Ausdauer hervorgehoben. Dávila sagte, Sport bedeute Gesundheit, Autonomie und Lebensqualität und verdiene mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft. Moliné erklärte, die Verwaltung wolle Sport in allen Lebensphasen fördern und Menschen anerkennen, die Stereotype durchbrachen.











