El Hierro hat durch Sturmtief Therese Straßensperren, Stromausfälle und mehr als 30 Einsätze erlebt. Zudem würdigte König Felipe VI. den Einsatz für die Rieseneidechse, und El Pinar startete einen Workshop für Kreativität und Wiederverwendung.
Sturmtief Therese bringt Regen, Wind und zahlreiche Zwischenfälle
Die Inselverwaltung meldete mehr als 30 Zwischenfälle durch Sturmtief Therese. Seit der Nacht prägten lokal starke Regenfälle, Windböen und Störungen im Straßennetz sowie bei Strom und in öffentlichen Bereichen die Lage. Messstationen registrierten 105,5 Millimeter in La Frontera, 79,6 in San Andrés, 63,8 Liter pro Quadratmeter in El Pinar und 57,8 Millimeter in Valverde. Die stärkste Böe erreichte 84,5 Kilometer pro Stunde in Malpaso.
Die Verwaltung hielt den Insularen Notfallplan PEIN aktiviert und koordinierte Einsätze mit kommunalen Diensten, dem öffentlichen Unternehmen Gesplan und der Guardia Civil. Vizepräsidentin Ana González lobte die Teams, die unter schwierigen Bedingungen arbeiteten, um Sicherheit herzustellen und wichtige Verkehrswege offen zu halten.
Erdrutsche und Unterspülungen führen zu Straßensperrungen
Die Einsatzkräfte sicherten mehrere Straßenabschnitte nach Steinschlägen, Erdrutschen und Wasserläufen. Betroffen waren laut Inselverwaltung vor allem die Strecken HI-1 bis HI-553, während die HI-400 und die HI-45 aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt wurden. Auf der HI-45 entdeckten die Teams ein großes Loch mit Einsturzgefahr sowie Materialansammlungen, die den Verkehr behinderten.
Die Verwaltung schloss außerdem die Wanderwege Jinama, San Salvador, La Llanía und Sabinosa sowie Badezonen in La Frontera, Charco Manso in Valverde und Tacorón in El Pinar. Auch alle von der Inselverwaltung abhängigen Sportanlagen im Freien blieben geschlossen. Warnungen vor Regen, Küstenphänomenen und Wind gelten weiter.
Stromausfälle in La Frontera und Valverde
In La Frontera meldete die Inselverwaltung mehrere Stromausfälle. Betroffen waren Merese, Las Lapas, Cruz Alta, Amador und Las Puntas. Zudem sammelte sich Wasser in einem Privathaus. In Valverde fiel in La Caleta die Straßenbeleuchtung aus, während Teams parallel an der Wiederherstellung der Normalität arbeiteten.
Die Verwaltung riet, unnötige Fahrten zu vermeiden und Anweisungen der Notdienste zu befolgen. Bei Bedarf stand der CECOPIN-Dienst als Kontaktstelle zur Verfügung.
König Felipe VI. würdigt Schutz der Rieseneidechse von El Hierro
Die Inselverwaltung überreichte der Familie von Juan Pedro Pérez Machín, bekannt als Perico, ein Telegramm von König Felipe VI. In der feierlichen Zeremonie würdigte der Monarch seinen Einsatz für den Schutz der Rieseneidechse von El Hierro. Die Verwaltung erklärte, der König habe seine Verdienste für das Naturerbe der Insel hervorgehoben und seine Rolle bei der Bewahrung der ikonischen Art anerkannt.
Die Inselverwaltung betonte, man habe mit der Geste seine Leistungen ehren und sein Andenken auf El Hierro lebendig halten wollen.
Workshop für Kreativität und Wiederverwendung in El Pinar
Der Stadtrat von El Pinar startete den Workshop Juntémonos en Comunidad II für Menschen ab 18 Jahren. Das Angebot läuft donnerstags von 18 bis 19 Uhr und vermittelt künstlerische Techniken mit recycelten Materialien, um Umweltbewusstsein und verantwortungsvolle Gewohnheiten zu stärken. Die Generaldirektion für Sozialdienste und Einwanderung der Regierung der Kanarischen Inseln finanziert die Initiative.
Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito erklärte, man habe einen Treffpunkt schaffen wollen, der Kreativität fördert und soziale Bindungen stärkt. Interessierte können sich unter 922 558 085, Durchwahl 4419, anmelden. Die Plätze sind begrenzt.






