Fuerteventura spricht über eine neue Polizeiwache, den Start der therapeutischen Schwimmhalle und den Ausbau der Semac-Dienste sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Puerto del Rosario erhält Mittel für neue Polizeiwache
Der spanische Ministerrat hat 10,5 Millionen Euro für Sicherheitsbauten auf den Kanaren bewilligt. Davon fließen 7,5 Millionen Euro in eine neue Wache der Policía Nacional in Puerto del Rosario, während 3 Millionen Euro in eine neue Basis der Spezialeinheit GRS-8 der Guardia Civil in Santa Cruz de Tenerife investiert werden.
Die Mittel gehören zur zweiten Phase des 2019 gestarteten Plans für Sicherheitsinfrastruktur PLISE, der bis 2034 landesweit Investitionen von 900 Millionen Euro vorsieht. Das Innenministerium hatte das Programm 2021 mit Geldern aus dem europäischen Next-Generation-Fonds für energetische Sanierungen aufgestockt.
Therapeutische Schwimmhalle auf Fuerteventura eröffnet
Die Inselverwaltung hat die Piscina Terapéutica Insular auf Fuerteventura eröffnet. Cabildo-Präsidentin Lola García und Sozialdezernent Víctor Alonso besuchten die Anlage und betonten ihren Nutzen für Betroffene und Familien, auch mit Blick auf bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
In der ersten Phase nutzen Menschen aus den soziosanitärischen Zentren für Abhängigkeit und Behinderung des Cabildo das Angebot, später soll das Netzwerk der Behindertenbetreuung schrittweise folgen. Nach Arbeiten zur Barrierefreiheit läuft der Betrieb im Komplex in Puerto del Rosario, Anfang April war ein Tag der offenen Tür angekündigt.
Semac-Niederlassung auf Fuerteventura wird ausgebaut
Die Kanarische Regierung treibt den Ausbau einer neuen Semac-Niederlassung auf Fuerteventura voran. Manuel Domínguez, Vizepräsident der Kanarischen Regierung, besuchte die Baustelle mit Jéssica de León und José Ramón Rodríguez, die Arbeiten sind mit 80.000 Euro veranschlagt.
De León erklärte, die neuen Räume mit mehr als 300 Quadratmetern verbesserten die bisherigen Büros für Schlichtung und Mediation zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern. Geplant sind dauerhaftes Personal und eine Öffnung an fünf Werktagen pro Woche, zudem soll die Einrichtung für Telekonziliation vorbereitet werden.
Cabildo überträgt Adisfuer Betrieb von Sportanlagen
Die Inselverwaltung hat einen Vertrag mit der Asociación de Discapacitados de Fuerteventura, kurz Adisfuer, geschlossen. Cabildo-Präsidentin Lola García, Sport- und Vertragsrat Luis González sowie Adisfuer-Präsidentin María De Los Santos Rodríguez und Geschäftsführerin Mónica Montesdeoca unterzeichneten die Vereinbarung am 25. März.
Der auf zwei Jahre angelegte Vertrag mit Verlängerungsoption hat einen geschätzten Wert von rund 400.000 Euro und war exklusiv für soziale Träger ausgeschrieben. Adisfuer unterstützt damit den Betrieb der Sportanlagen und schafft zwölf Arbeitsplätze, unter anderem für Öffnung, Aufsicht und das Melden von Vorfällen.
PP fordert Gebühren für Wasser am Wohnmobilplatz El Cotillo
Der Partido Popular in La Oliva hat erneut ein Bezahlsystem für die Wassernutzung am Wohnmobilstellplatz in El Cotillo gefordert. Stadträtin Nereida Rodríguez sagte, Wasser, Wartung und Reinigung verursachten Kosten, die ohne Regulierung bei der Gemeindekasse landeten.
José Vicente Calero, Sprecher des Partido Popular in La Oliva, erklärte, man wolle den Wohnmobiltourismus weiter fördern, brauche dafür aber organisierte und hochwertige Dienstleistungen. Die Partei drängt auf eine angemessene Gebühr, um Missbrauch zu verhindern und den Betrieb langfristig zu sichern.
Textilmalerei-Workshop in Caleta de Fuste
Der Stadtrat von Antigua hat einen Kreativ-Workshop für Textilmalerei organisiert und damit eine neue Freizeit- und Bildungsinitiative ergänzt. Bürgermeister Matías Peña erklärte, das Angebot erweitere die kostenlosen und gesundheitsfördernden Workshops, die das Jahr über in den Dörfern der Gemeinde laufen.
Nach Terminen in Triquivijate, Valles de Ortega und Antigua fand der Workshop am Freitag im Kulturzentrum in Caleta de Fuste statt. Jugendbeauftragter Pedro M. Armas Martín nannte die Zeit von 17.30 bis 20.30 Uhr, die Teilnahme blieb kostenlos, Plätze waren begrenzt und junge Einwohner von zwölf bis 30 Jahren hatten Vorrang.
Kampagne gegen digitale Gewalt gestartet
Die Policía Nacional hat gemeinsam mit der Stiftung fundaciónSOL eine Kampagne gegen digitale Gewalt gestartet. Sie warnt vor Happy Slapping, bei dem Angriffe gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet werden, was Betroffene doppelt trifft, durch die Tat und durch öffentliche Demütigung.
Juan Cristóbal Cabiedas Pedraza von der Policía Nacional betonte die strafrechtlichen Folgen und forderte mehr kritisches Denken im Umgang mit sozialen Medien. Claudia Caso von fundaciónSOL erklärte, Prävention müsse Familien, Schulen und Gesellschaft einbinden, zudem sollten Gewaltinhalte gemeldet und gelöscht werden.
Binter stockt Flüge zu Ostern auf
Die Fluggesellschaft Binter hat für die Osterzeit zusätzliche Kapazitäten auf den Kanaren angekündigt. Zwischen dem 27. März und dem 6. April plante das Unternehmen 48 Zusatzflüge und 5.864 weitere Plätze, insgesamt standen auf innerkanarischen Routen 197.750 Sitzplätze bereit.
Für Verbindungen mit Teneriffa Nord sah Binter 34 zusätzliche Flüge und 2.924 Plätze mit Fuerteventura vor. Der stärkste Tag sollte der 1. April mit 44 Zusatzflügen sein, Tickets bot die Airline über Website, App, Telefon und Reisebüros an.





