Fuerteventura: Die Inselverwaltung unterstützt den Schutz des Saladar de Bristol, die Handelskammer wählt ihren Präsidenten wieder, und die Gesundheitsbehörde warnt vor extremer UV-Strahlung.
Saladar de Bristol auf Fuerteventura soll besser geschützt werden
Die Inselverwaltung hat den Schutz des Saladar de Bristol als Wissenschaftsort befürwortet. Das Patronat für geschützte Naturgebiete stimmte dem Antrag der Gemeinde La Oliva zu und leitete ihn zur Bestätigung an die Regierung der Kanarischen Inseln weiter. Lola García, Präsidentin der Inselverwaltung, bezeichnete die Konsultation des Patronats als entscheidend. La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco betonte, das Gebiet habe über Jahre Schäden erlitten, die nun gestoppt werden müssten. Umweltverantwortliche verwiesen auf bedrohte Flora und Vögel sowie Risiken durch Verschmutzung, invasive Arten und städtischen Druck.
Handelskammer Fuerteventura wählt Juan Jesús Rodríguez Marichal wieder
Die Handelskammer von Fuerteventura hat Juan Jesús Rodríguez Marichal als Präsidenten für die Amtszeit 2026 bis 2030 wiedergewählt. Felipe Afonso El Jaber, Vizeminister der Kanarischen Regierung für Industrie, Handel und Verbrauch, leitete die konstituierende Sitzung. Das Plenum bestand aus 24 Mitgliedern, darunter gewählte Unternehmensvertreter, Organisationen und beitragszahlende Firmen. Rodríguez Marichal kündigte an, begonnene Projekte fortzuführen und die Kammer stärker an Unternehmen, Selbstständige und Gründer heranzuführen. Genannt wurden ein Vivero de Empresas 4.0, eine neue Antena Cameral in Pájara sowie Vorhaben zur Außenwirtschaft bis hin zu Africagua Canarias 2027 in Senegal.
Extreme UV-Strahlung auf den Kanaren: Gesundheitsbehörde warnt
Die Gesundheitsbehörde hat bis zum 6. Juli ein extremes UV-Risiko auf den Kanaren gemeldet. Grundlage waren Daten der spanischen Wetteragentur AEMET, die für 29 Gemeinden eine besonders hohe Belastung auswies, darunter auch Gebiete auf Fuerteventura. Die Behörde riet, die Sonne konsequent zu meiden und sich auch bei Bewölkung oder in Höhenlagen zu schützen. UV-Strahlung verursacht akute Schäden wie Sonnenbrand und erhöht langfristig das Hautkrebsrisiko. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit heller Haut oder bestimmten Medikamenten.
Pájara fordert rasche Lösung für Bola-Club in Morro Jable
Der Partido Popular hat von der Gemeindeführung in Pájara eine schnelle Lösung für den Club de Bola Canaria verlangt. Nach dem Abbau der Anlagen im Parque Tagoror hat der Verein kein Spielfeld mehr, obwohl die Umgestaltung des Parks seit mehr als einem Jahr bekannt war. Miriam de León, Sprecherin des Partido Popular, kritisierte die fehlende Planung der Koalition aus PSOE und AM CC. Der Club hat als Übergangslösung einen Bereich neben der Estación de Guaguas in Morro Jable vorgeschlagen, der laut Partei vom Cabildo genehmigt sei. Das Team möchte am 10. Juli an einem Wettbewerb auf Teneriffa teilnehmen und sucht weiterhin einen Trainingsort.
Pájara startet Beteiligungsprojekt "Voces de Sal y Mar"
Die Stadtverwaltung Pájara hat "Voces de Sal y Mar" als Beteiligungsprojekt zur Ortsgeschichte ins Leben gerufen. Die Initiative gibt Frauen verschiedener Generationen eine Stimme und mündet in eine öffentliche Aufführung am 14. Juli um 20.00 Uhr bei den Fiestas del Carmen in Morro Jable. Stadträtin Kathaisa Rodríguez, zuständig für Sozialdienste, erklärte, die Teilnehmerinnen teilten Erinnerungen aus dem maritimen Umfeld der Gemeinde. Bürgermeister Alejandro Jorge rief zur Teilnahme auf, um Gleichstellung zu fördern. Geplant sind Workshops, eine Aufführung mit Profis sowie ein audiovisuelles Werk mit Interviews und Fotos. Anmeldungen waren bis zum 8. Juli möglich.
Fuerteventura: ACIISI, Inselverwaltung und PLOCAN stimmen Projekte zur blauen Wirtschaft ab
ACIISI, die Inselverwaltung und PLOCAN haben im Parque Tecnológico de Fuerteventura gemeinsame Schritte zur blauen Wirtschaft vereinbart. Das Treffen diente der Abstimmung von Maßnahmen zur territorialen Innovation und der Weiterentwicklung laufender Projekte. Javier Franco Hormiga, Direktor der kanarischen Innovationsagentur ACIISI, leitete die Runde gemeinsam mit Rayco León, Innovationsrat der Inselverwaltung, und José Joaquín Hernández Brito, Direktor der ozeanischen Plattform PLOCAN. Auch Sergio Díaz, Manager des Technologieparks, und technische Teams nahmen teil. Eine Pressekonferenz zu den Ergebnissen wurde angekündigt.
Hospital General de Fuerteventura überrascht Patienten an ihrem Geburtstag
Das Hospital General de Fuerteventura überrascht Patienten an ihrem Geburtstag mit einer Karte zum Frühstück. Die Qualitätsabteilung initiierte die Aktion gemeinsam mit dem Küchen- und Diätetikservice sowie der Einheit für elektronische Krankenakten. Das Krankenhaus ordnet die Maßnahme der Humanisierung der Gesundheitsversorgung zu, die der Servicio Canario de la Salud vorgibt. Ziel ist es, Patienten und Angehörigen mit kleinen Gesten Nähe zu vermitteln und den Aufenthalt emotional zu erleichtern.
Blutspende auf Fuerteventura: Gesundheitsdienst ruft zur Spende auf
Die Gesundheitsbehörde hat die Bevölkerung zur regelmäßigen Blutspende aufgerufen. Blut lasse sich nicht künstlich herstellen, und jede Spende könne mehreren Patienten helfen. Für die kommende Woche kündigte die Behörde mobile Entnahmeeinheiten und offene feste Spendenstellen auf allen Inseln an. Auf Fuerteventura sollte eine mobile Einheit in Puerto del Rosario an den städtischen Schwimmbädern stehen. Spenden dürfen Personen zwischen 18 und 65 Jahren mit mehr als 50 Kilogramm Körpergewicht und guter Gesundheit. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 900 234 061.






