Gran Canaria spricht über die Anklage gegen einen Spitzenbeamten, die Ehrung von Queen Sofía und Pläne für Offshore-Windenergie sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria: Richter hat Direktor des Wohnungsinstituts angeklagt
Ein Richter hat den Direktor des Kanarischen Wohnungsinstituts angeklagt. Der Mann war zuvor Bürgermeister von Vega de San Mateo.
Die Vorwürfe betrafen eine Sexualstraftat, die vor einiger Zeit gemeldet worden war und nun zu formellen Anklagen führte. Behörden baten mögliche Zeugen, sich zu melden, und verwiesen auf ein transparentes Verfahren. Die Red Feminista de Gran Canaria verlangte Aufklärung und Gerechtigkeit.
Las Palmas: Queen Sofía hat Gorila-Preis erhalten, Ehrendoktor umstritten
Queen Sofía hat in Las Palmas den Gorila-Preis erhalten. Die Loro Parque Stiftung zeichnete sie im Aquarium Poemas del Mar für Engagement in Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen aus.
Rund 200 Personen nahmen laut Efe teil, darunter Kanarenpräsident Fernando Clavijo und Loro-Parque-Gruppenpräsident Wolfgang Kiessling. Am Freitag um 11 Uhr verleiht die Universität von Las Palmas ihr die Ehrendoktorwürde, mehr als 50 Professoren kritisierten dies in einem Manifest, Rektor Lluís Serra verteidigte die Entscheidung.
Gran Canaria: Regierung hat Pilotwettbewerb für Offshore-Windenergie angestoßen
Die Kanaren-Regierung hat in Madrid einen Pilotwettbewerb für Offshore-Windenergie auf Gran Canaria beantragt. Sie wandte sich dafür an das Ministerium für den ökologischen Übergang.
Die Initiative sollte die Erzeugung erneuerbarer Energie steigern, Emissionen senken und nachhaltiges Wachstum fördern. Bei Genehmigung konnte das Vorhaben als Modell für ähnliche Projekte in Spanien dienen und Investitionen sowie Jobs im Sektor sauberer Energie anziehen.
Las Palmas: Municipalistas Primero Canarias hat Robaina zum Präsidenten gewählt
Municipalistas Primero Canarias hat Rafael Robaina zum Präsidenten der lokalen Versammlung in Las Palmas gewählt. Robaina war früher Rektor der Universität von Las Palmas de Gran Canaria und arbeitet als Professor und Forscher.
Bei der Vorstellung am Mittwoch traten auch die Bürgermeister Teodoro Sosa aus Gáldar, Juan Antonio Peña aus Telde und Óscar Hernández aus Agüimes auf. Robaina kündigte an, das Projekt in der Hauptstadt zu festigen und alle 125 Stadtviertel zu besuchen, Sosa kritisierte frühere nationalistische Strategien als wirkungslos.
Las Palmas: CAAM-Abkommen hat Performance im Thyssen-Bornemisza ermöglicht
Das Thyssen-Bornemisza Museum hat eine Performance der Künstlerin M. Nieves Cáceres gezeigt. Die Lanzarote-Künstlerin präsentierte „Dejar caer“ im Rahmen des Zyklus „Visión y presencia“ für Künstlerinnen.
Die Aktion stand in Verbindung mit einem Abkommen zwischen dem Museum in Madrid und dem Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM) auf Gran Canaria. Guacimara Medina Pérez als Kulturbeauftragte der Inselverwaltung und CAAM-Direktor Orlando Britto Jinorio begleiteten den Auftritt, der Kolonialgeschichte und kanarische Identität thematisierte.
San Cristóbal: Restaurant hat Gäste nach Zechprellerei öffentlich angesprochen
Das Restaurant El Timón de los Locos hat einen Vorfall in San Cristóbal öffentlich gemacht. Eine Gruppe älterer Gäste habe das Lokal verlassen, ohne 57,80 Euro zu bezahlen.
Das Team kommentierte den Fall ironisch auf Instagram und erklärte, Kameras hätten die Gäste aufgenommen. Zugleich lud das Restaurant die Beteiligten zur Rückkehr ein, falls es ein Versehen gewesen sei, und kündigte an, weiter ehrlich zu arbeiten.
Basketball: Jaworski hat Dreamland Gran Canaria mit Last-Minute-Dreier geschlagen
Jaworski hat Dreamland Gran Canaria mit einem Dreier in den letzten Sekunden besiegt. Das Spiel verlief intensiv, beide Teams lieferten sich einen engen Schlagabtausch.
Dreamland Gran Canaria habe zunächst geführt, dann aber Kontrolle abgegeben, als Jaworski in der Schlussphase aufholte und den entscheidenden Wurf traf. Der Sieg beeinflusste laut Bericht die Ligatabelle, während Gran Canaria nach dem Rückschlag Anpassungen für die kommenden Partien vornehmen musste.
Gran Canaria: Russische Salate haben sich zum kulinarischen Dauertrend entwickelt
Russische Salate haben auf Gran Canaria viele Gäste begeistert. Der Klassiker habe sich laut Bericht vom einfachen Tapa-Gericht zum Maßstab für die Handschrift eines Lokals entwickelt.
Genannt wurden Varianten unter anderem bei Tatono, Kojak, Verode, Camino al Jamonal, La Travesía de Triana und Revés Bistró in Las Palmas. Trotz kreativer Abwandlungen blieben cremige Textur und vertrauter Geschmack als gemeinsamer Nenner erhalten.











