Die Polizei von Mogán hat seit Juli mehr als 100 Anzeigen erstattet.
Die örtliche Polizei von Mogán hat in Zusammenarbeit mit den Stadträten für Bürger- und Badesicherheit ein Überwachungsprogramm für die Strände und Küsten des Gemeindegebiets während der Sommermonate eingeführt. Seit Juli wurden mehr als 100 Anzeigen wegen Tabak- und Drogenkonsums, illegalen Campens und Müllentsorgung erstattet.
Der kommissarische Leiter der Polizei von Mogán, Marcos Domínguez, erklärte, dass diese Verstöße von zivilen Beamten und der Drohneneinheit UDRON überwacht werden. „Es handelt sich um eine spezielle Maßnahme, die an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt wird“, so Domínguez. Die UDRON überwacht die Strände und Küsten und meldet mutmaßliche Verstöße an die zivilen Beamten, die entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Strenge Vorschriften an den Stränden von Mogán
Im Gemeindegebiet von Mogán ist das Rauchen an den Stränden sowie der Drogenkonsum verboten. Auch das Mitführen von Tieren und das Campen sind untersagt, wie in den kommunalen Verordnungen zur Nutzung der Strände und zur öffentlichen Sicherheit festgelegt. „Das Rauchen an den Stränden wird mit 225 Euro geahndet, das Wegwerfen einer Zigarettenkippe mit 900 Euro, das Mitführen von Tieren mit 225 Euro, illegales Campen ohne Genehmigung mit 450 Euro und der Drogenkonsum mit 700 Euro“, informierte Domínguez. Er forderte die Bevölkerung auf, die Vorschriften zu beachten, und erinnerte daran, dass die Verbote auf den Schildern an den Stränden ausgewiesen sind.

