Immer wieder bebt die Erde auf und vor den Kanaren. Allein in den letzten 30 Tagen haben die Seismologen des vulkanologischen Instituts 62 Erdbeben mit Stärken bis 3,3 vor und auf den Inseln registriert.
Hiervon wurden allein 15 Erdstöße am Vulkan Enmedio zwischen Gran Canaria und Teneriffa und 18 Beben auf und vor La Palma aufgezeichnet. Das jüngste Beben auf den Kanaren wurde erst am Donnerstag registriert.
Dieser Erdstoß an der Küste von La Frontera auf El Hierro erreichte M3,1 und wurde in 32 Kilometern Tiefe gemessen. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs sind Erdbeben auf dem gesamten Archipel jedoch sehr verbreitet. Viele sind von geringer Stärke und werden kaum wahrgenommen.
Trotz allem ist die Überwachung der seismischen Aktivitäten von großer Bedeutung. Sie dient dazu, frühzeitig mögliche Gefahren für die Bevölkerung zu erkennen. Die lokalen Behörden arbeiten daher eng mit dem Instituto Geográfico Nacional zusammen. Dadurch können sie die Erdbebenaktivität auf den Kanaren kontinuierlich überwachen und analysieren.




