La Gomera spricht über Steuererleichterungen, Straßeninstandhaltung in Hermigua und Forschung zu CO₂ im Ozean sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
La Gomera pocht in Madrid auf Steuererleichterungen
Casimiro Curbelo hat Steuererleichterungen als Schlüssel für den Zusammenhalt der Kanaren bezeichnet. Der Präsident der Inselverwaltung von La Gomera bewertete ein Treffen der Kanaren-Regierung mit Inselverwaltungen und Gemeinden zur Verhandlung mit dem Staat positiv.
Er sagte, das geplante Dekret müsse verantwortungsvoll und am Allgemeininteresse ausgerichtet sein. Curbelo erklärte, die 60-prozentige IRPF-Ermäßigung für La Gomera, El Hierro und La Palma sei unverzichtbar, um Beschäftigung, Wirtschaft und territoriale Gerechtigkeit in strukturell benachteiligten Gebieten zu stärken.
Hermigua: IxLG verlangt Priorität für Straßen statt Neubauten
Iniciativa por La Gomera hat eine vorrangige Instandhaltung der Straßen in Hermigua gefordert. Die lokale Partei kritisierte, bestehende Verbindungen würden vernachlässigt, während immer wieder neue Bauprojekte angekündigt worden seien.
Sie verwies auf die Straße von Las Cabezadas, wo sich seit Monaten Steine nach Erdrutschen gesammelt hätten und Schutznetze überlastet seien. Sprecher Aarón Rodríguez Ramos sagte, der sichtbare Verfall schade dem Image und berge Risiken. IxLG verlangte eine engere Koordination von Rathaus und Inselverwaltung, die beide von der Agrupación Socialista Gomera mit absoluter Mehrheit geführt werden.
Kanaren bauen Meeresforschung zu CO₂ und Versauerung aus
Die Kanaren-Regierung hat die Forschung zu CO₂-Auswirkungen im Ozean mit einem Workshop gestärkt. Die Initiative lief vom 2. bis 6. Februar in Fuencaliente auf La Palma und verband Studierende und Forschende der Universität Las Palmas de Gran Canaria mit Fachleuten der Verwaltung.
Die Organisatoren nutzten das Observatorio Marino de Cambio Climático, um Versauerung, Erwärmung und Desoxygenierung im Atlantik praktisch zu untersuchen. Das Projekt PLANCLIMAC2 wurde über das INTERREG VI-D Madeira-Azores-Kanaren Programm 2021 bis 2027 finanziert. Regierungsvertreter Mariano Hernández Zapata und Energiedirektor Alberto Hernández betonten, angewandte Forschung solle klimapolitische Maßnahmen wissenschaftlich absichern.











