Führende Experten haben am Freitag im Rathaus von Tijarafe auf La Palma im Rahmen des IV. Campus de Arqueología zentrale Vorträge zur Geschichte und Archäologie gehalten. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an die Teilnehmer des Campus als auch an die interessierte Öffentlichkeit und fand am Vormittag von 11 bis 13 Uhr sowie am Abend von 19 bis 21 Uhr statt. Neben der Wissensvermittlung stand der Austausch über das aborigine Erbe der Kanarischen Inseln im Mittelpunkt.
Zu den Referenten zählte die Professorin für mittelalterliche Geschichte an der Universität La Laguna, Ana Viña Brito. Sie beleuchtete das Thema „Blicke auf ein Territorium: Tijarafe im 16. Jahrhundert anhand von Dokumenten“. Die Archäologin Agnès Louart widmete sich den „Felslandschaften des marokkanischen Vordersahara“.
Archäologie und aborigines Erbe auf La Palma
Am Nachmittag sprach Jonay Acosta Armas, Doktorand der Linguistik an der UNED und Mitglied des Lehrstuhls für Berberstudien, über die „epistemologische Kritik an der Erforschung der aboriginen Sprache von La Palma“ unter dem Titel „Was würde Franz Bopp mit Tijarafe machen?“.
Abschließend stellte Francisco Pérez Caamaño, promovierter Historiker und Co-Direktor der neunten archäologischen Kampagne im Barranco de los Gomeros, das Thema „Das Projekt Westen und die archäologischen Studien in Tijarafe. Der erforschte Raum und die ausgegrabene Zeit“ vor.
Vorträge aus Tijarafe auch im Livestream verfügbar
Die Vorträge wurden auch live über das Facebook-Profil der Gemeinde Tijarafe übertragen. Sie sind Bestandteil der theoretischen Ausbildung der Teilnehmer des Campus de Arqueología, die seit Montag in der Höhle Lomo de las Viñas I im denkmalgeschützten Barranco de los Gomeros praktische Übungen durchführen.











