Die kanarische Kulturbehörde hat am Donnerstag, den 14. August, um 20 Uhr im CIC El Almacén in Arrecife den Dokumentarfilm Curanderas Canarias. Tradiciones de Sanación vorgeführt, wobei alle Einladungen vergeben und das Platzangebot vollständig ausgeschöpft war.
Der von Beatriz Chinea inszenierte und von der Dichterin Elsa López erzählte 34-minütige Film vereint Berichte von Heilern, Segenssprechern, Kräuterkundigen und Hebammen, die über Generationen hinweg Wissen und Praktiken wie Gebete, Handauflegen, den Einsatz von Heilpflanzen oder Geburtshilfe in Zeiten eingeschränkten medizinischen Zugangs weitergaben.
Dokumentarfilm über Heiltraditionen auf Lanzarote
Nach der Vorführung fand eine Diskussion statt, die vom Journalisten José Gregorio González moderiert wurde. An dieser nahmen die Regisseurin Beatriz Chinea, die Heilerin Josefa Acosta, der Historiker Pedro Carreño und der Präsident des Kulturvereins Pueblo MAHO, Orlando Hernández, teil.
Migdalia Machín, die kanarische Kulturministerin, betonte, dass das Interesse des Publikums auf Lanzarote, das den Saal im Voraus füllte, ein Beweis dafür sei, dass dieses kulturelle Erbe in unserem kollektiven Gedächtnis lebendig bleibt. Curanderas Canarias lade dazu ein, dieses Erbe, das uns als Volk definiert, anzuerkennen und zu schützen.
Kulturelles Erbe der Kanaren im Fokus
Diese Veranstaltung ist Teil der Aufklärungskampagnen, die von der Kulturbehörde initiiert wurden, um das immaterielle Kulturerbe der Kanaren zu bewahren und zu verbreiten. Weitere Veranstaltungen sind auf anderen Inseln geplant.


