PSOE Lanzarote hat Besorgnis über die Verkehrssituation am Zugang zum Nationalpark Timanfaya geäußert, wo die Ansammlung von Fahrzeugen ein Risiko darstellte und die Guardia Civil eingreifen musste, um den Verkehr zu regeln und Vorfälle zu vermeiden.
Benjamín Perdomo, sozialistischer Berater im Cabildo und ehemaliger Leiter der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus, kritisierte, dass die derzeitige Regierung unter Oswaldo Betancort in den letzten zwei Jahren keine Lösung für ein wiederkehrendes Problem gefunden habe, das die Sicherheit, das Besuchererlebnis und den Erhalt eines der wertvollsten Naturgebiete gefährde.
Probleme am Zugang zum Timanfaya-Nationalpark
Perdomo erinnerte daran, dass die vorherige Regierung einen umfassenden Plan erstellt hatte, der ein Shuttle-System und Ausweichparkplätze vorsah, um Timanfaya zu schützen und den wiederkehrenden Verkehrskollaps an den Zugängen zu vermeiden. Dieser Plan, der die Erhaltung des Parks mit einem geordneten und sicheren Zugang in Einklang bringen sollte, sei durch die Untätigkeit der aktuellen Regierung zum Stillstand gekommen, die mehr an Propaganda als an Problemlösungen interessiert sei.
Der sozialistische Berater betonte, dass das Fehlen von Maßnahmen seitens der Coalición Canaria und der Partido Popular nicht nur die Verkehrssicherheit gefährde, sondern auch das touristische Ansehen Lanzarotes beeinträchtige und den Erhalt eines international wertvollen Gebiets riskiere.
Politische Untätigkeit gefährdet Timanfaya
„Der Verkehrskollaps bei Timanfaya ist keine Sommeranekdote, sondern ein strukturelles Problem, das bereits eine klare Lösung hatte. Es fehlte lediglich der politische Wille, diese umzusetzen, was in den zwei Jahren von Oswaldo Betancorts Amtszeit nicht vorhanden war“, schloss Perdomo.





