Auf den Kanarischen Inseln hat es am Sonntag zwei tödliche Unglücke gegeben: Ein vierjähriges Kind ertrank in einem Hotelpool auf Lanzarote, ein Motorradfahrer starb nach einem Frontalzusammenstoß auf Gran Canaria.
Kind stirbt nach Poolunfall in Hotelanlage in Playa Blanca
Ein vierjähriges Kind ist am Sonntag nach einem Badeunfall in einem Hotelpool in Playa Blanca gestorben. Der Notruf ging um 13.30 Uhr bei der 112 ein, nachdem das Kind mit Ertrinkungssymptomen aus dem Wasser geborgen worden war. Die Anlage liegt im Gemeindegebiet von Yaiza auf Lanzarote.
Der Koordinator des Kanarischen Rettungsdienstes SUC leitete per Telemedizin sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Zwei Ambulanzteams und ein Rettungshubschrauber setzten die Reanimation vor Ort fort. Die Lokalpolizei und die Feuerwehr sicherten den Bereich für die Landung des Hubschraubers. Das Kind konnte nicht gerettet werden. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen aufgenommen.
Motorradfahrer stirbt nach Kollision auf der GC-60 bei Tejeda
Auf Gran Canaria ist ein 40-jähriger Motorradfahrer nach einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er kollidierte gegen 12.42 Uhr bei Kilometer 4,5 der GC-60 nahe Tejeda mit einem Auto und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Der Kanarische Rettungsdienst SUC schickte eine medizinische Ambulanz sowie eine Basisambulanz zum Unfallort. Die Guardia Civil sicherte die Unfallstelle und wartete auf die Justizbehörden. Anschließend reinigte der Straßenerhaltungsdienst des Cabildo von Gran Canaria die Fahrbahn.






