Das Cabildo von Teneriffa hat am Montag ein Team mit 80 Einsatzkräften und neun Fluggeräten zur Brandbekämpfung entsandt. Darunter befinden sich acht Hubschrauber und ein Air Tractor-Flugzeug. Der Einsatz gilt den Waldbränden in Los Partidos de Franquis in der Gemeinde El Tanque, die auch Teile von Santiago del Teide betreffen.
Am Einsatz sind das Brifor-Team, das Feuerwehr-Konsortium Teneriffa und freiwillige Feuerwehrleute beteiligt. Das teilte die Inselverwaltung mit.
Waldbrände auf Teneriffa: Einsatzkräfte bekämpfen Feuer in El Tanque
Das Feuer hat etwa 70 Hektar Buschland und Ginster verbrannt. Die Ursache wird derzeit untersucht. Der Brand ist stabilisiert, bleibt aber unter Beobachtung. Die Feuerwehr konnte das Feuer am Montag gegen 21 Uhr eindämmen. Am Dienstag konzentrieren sich die Maßnahmen darauf, ein Wiederaufflammen im schwer zugänglichen, noch heißen Gebiet zu verhindern.
Hohe Temperaturen und das vulkanische Gelände erschweren laut Cabildo die Arbeit der Bodentruppen. Vorsichtsmaßnahmen gelten weiterhin auf der gesamten Insel.
Infoca-Plan aktiviert: Strenge Maßnahmen gegen neue Brandausbrüche
Die Regierung der Kanarischen Inseln hält die Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr auf Teneriffa aufrecht. Dadurch gelten spezielle Verbote, um neue Brände zu verhindern. Die Stufe 1 des Infoca-Plans ist aktiviert. Es ist untersagt, Feuer in Freizeit- und Außenbereichen zu entzünden, darunter Grillen, Lagerfeuer, Kochstellen und Gasbrenner. Auch der Einsatz von Funken erzeugenden Geräten wie Freischneidern oder Schweißgeräten sowie Pyrotechnik in Risikogebieten ist verboten.
Rauchen ist in Freizeitbereichen, Campingzonen, Wanderwegen, Aussichtspunkten und weiteren öffentlichen Infrastrukturen im Gebirge untersagt.
Zusammenarbeit von Behörden und Bevölkerung auf Teneriffa
Die Behörden fordern die Bevölkerung zur Mitarbeit auf und weisen darauf hin, dass Verstöße gegen die Maßnahmen geahndet werden können. Die Notfallmaßnahmen werden zudem von Soldaten, der Guardia Civil, der Kanaren-Polizei, den Lokalpolizeien von El Tanque und Santiago del Teide, dem Roten Kreuz und mehreren Gruppen des Katastrophenschutzes unterstützt.







