Fuerteventura berichtet über das Drohnenprojekt an den Stränden von La Oliva, die Modernisierung des Ecomuseo La Alcogida und die Militärpatrouillen auf den Kanaren sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Drohnenprojekt in La Oliva zieht positive Bilanz
La Oliva hat eine Bilanz mit 1.071 Drohnenflügen vorgelegt. Die Betreiberfirma Aeromedia UAV leistete seit Juli 2025 in acht Monaten 176 Einsatzstunden und führte 724 Überwachungsflüge sowie 91 Flüge zur Unterstützung der Rettungsschwimmer durch. Der Dienst war an zehn Suchaktionen beteiligt und führte 31 Rettungseinsätze an Stränden durch. Manuel Miranda, kanarischer Minister für Raumordnung, kündigte eine Verlängerung bis Juli 2027 an, während La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco die Stärkung der maritimen Rettung im Gemeindegebiet hervorhob.
Ecomuseo La Alcogida wird umfassend modernisiert
Die Inselverwaltung hat die Erneuerung der Ausstellung im Ecomuseo La Alcogida auf den Weg gebracht. Das Projekt wurde für mehr als 219.000 Euro vergeben und soll bald starten, finanziert von der kanarischen Regierung über die Gesellschaft Gesprotur im Rahmen einer Strategie für touristische Infrastrukturen. Lola García, Präsidentin des Cabildo, erklärte, der Museumsplan umfasse 20 Projekte. Die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein und Digitalisierung, neue Ton- und Videotechnik, interaktive Elemente, bessere Zugänglichkeit sowie eine neue Besucherführung bringen.
Militär patrouilliert auf Fuerteventura
Die Brigade Canarias XVI patrouilliert seit Freitag auf allen acht Inseln. Auf Fuerteventura übernahm das Infanterieregiment Soria 9 Aufgaben, um die Überwachung zu verstärken, potenzielle Bedrohungen abzuschrecken und die Sicherheit nationaler Territorien zu gewährleisten. Das Regiment plant zudem Aktivitäten im Seniorenheim von Puerto del Rosario und im IES Santo Tomás de Aquino. Generalleutnant Julio Salom Herrera, Chef des Kanarenkommandos des Heeres und Kommandant des Mando Operativo Terrestre, koordiniert die Präsenzoperationen mit zivilen und militärischen Behörden.
Karneval in Morro Jable startet mit großem Andrang
Morro Jable hat den Karneval mit einem stark besuchten Auftakt eröffnet. Der Eröffnungsakt am Donnerstag würdigte unter dem Motto "Ellas, corazón del carnaval" die historischen Königinnen des Ortes, während Sheila Exojo Rodríguez, Catalina Pérez und Arianna Isabel Fernández Díaz den Eröffnungstext lasen. Kathaisa Rodríguez, Organisatorin und Stadträtin für Soziales, dankte den Helfern und betonte die Rolle der Frauen. Juan José Viera, Stadtrat für Feste, hob die Karnevalsgeschichte hervor, und Bürgermeister Alejandro Jorge zeigte sich zufrieden mit der Besucherzahl.
Semana Azul in Morro Jable mit neuer Ausrüstung
Die Inselverwaltung hat neues Material für nautische Aktivitäten angeschafft. Die Investition soll Sicherheit und Qualität von Programmen wie der Semana Azul verbessern, die Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Meer durch nautische Erlebnisse erleichtert. Sportdezernent Luis González sagte, die Maßnahme stärke Bildungs-, Sozial- und Integrationsprogramme. Vom 10. bis 26. März lief die Semana Azul in Morro Jable mit drei Schulen aus Pájara und 120 Teilnehmenden, bevor das Programm nach Puerto del Rosario weiterzieht.
Escuela Insular de Música lädt zu Tagen der Musikpädagogik
Die Escuela Insular de Música de Fuerteventura hat Musikpädagogik-Tage für den 20., 21. und 22. März angekündigt. Die Aktivitäten finden im Auditorium in Puerto del Rosario statt und richten sich an Lehrkräfte, künftige Bildungsfachleute und Interessierte. Bildungsrat Adargoma Hernández erklärte, die Tage sollen neue Werkzeuge fördern und den Austausch ermöglichen. Xavier Rocamora und Carlos Guerrero wurden als Referenten genannt, außerdem ist ein Familienworkshop für Kinder bis zehn Jahre geplant, mit Anmeldung per E-Mail an [email protected].






