Gran Canaria beschäftigt sich mit einem aufgeklärten Todesfall auf einer Migrationsroute, der bevorstehenden Vollsperrung am Guiniguada-Viadukt und einer umstrittenen Räumung von Migrantenfamilien.
Nationalpolizei klärt Todesfall auf Migrantenboot nach Gran Canaria
Die Nationalpolizei hat zwei Verdächtige nach dem Tod eines Migranten auf See festgenommen. Ermittler bestätigten, dass ein Schlauchboot im Mai mit 62 Menschen auf Gran Canaria ankam – ein Passagier fehlte. Die Beamten begannen am 9. Mai nach der Rettung durch Salvamento Marítimo im Hafen von Arguineguín zu ermitteln. Zeugen sagten aus, das Opfer sei nach einem Streit ins Meer gefallen, das Boot habe ohne Hilfeleistung weitergefahren. Am 29. Mai nahm die Polizei den mutmaßlichen Kapitän und einen weiteren Beschuldigten wegen Totschlags fest.
Räumung von 100 Migranten auf Gran Canaria löst Kritik aus
Die Räumung von 100 Migranten auf Gran Canaria hat neue Debatten ausgelöst. Betroffen waren Familien, die in einem Gebiet ohne gesicherte Wohnalternativen lebten. Organisationen und Aktivisten übten scharfe Kritik. Die Berichte reihten den Vorfall in eine Serie ähnlicher Situationen auf den Kanarischen Inseln ein, wo Wohnraum knapp und Unterkünfte überfüllt sind. Die Regionalregierung erklärte, sie prüfe mögliche Alternativen für die Betroffenen. In der Bevölkerung wächst der Druck, schneller konkrete Hilfe bereitzustellen.
Guiniguada-Viadukt: Vollsperrung ab August für einen Monat
Das Cabildo von Gran Canaria hat Abdichtungsarbeiten am Guiniguada-Viadukt angekündigt. Vizepräsident Augusto Hidalgo erklärte, die Arbeiten starteten am 2. August und dauerten insgesamt einen Monat. Zunächst bleibt die Umgehungsstraße um Las Palmas de Gran Canaria 15 Tage Richtung Norden gesperrt, danach weitere 15 Tage Richtung Süden. Umleitungen führen vor allem durch den Julio-Luengo-Tunnel; laut Simulationen erwartet die Verwaltung keine größeren Staus. Die Maßnahme kostet rund 2,2 Millionen Euro und ist Teil eines Sanierungspakets von 18,7 Millionen Euro.
Motorradfahrer in Arucas nach Unfall in kritischem Zustand
Rettungskräfte haben einen 38-jährigen Motorradfahrer nach einem Unfall in Arucas reanimiert. Der Mann kam auf dem Paseo Dos de Mayo von der Straße ab und erlitt einen Herzstillstand, wie 112 Canarias meldete. Der Notruf ging um 17.07 Uhr ein. Daraufhin rückten mehrere Einheiten des Kanarischen Rettungsdienstes SUC, ein Arzt und eine Krankenschwester aus dem Gesundheitszentrum Arucas sowie die örtliche Polizei aus. Eine als Krankenschwester identifizierte Person begann mit Wiederbelebungsmaßnahmen; der SUC stabilisierte den Verletzten und brachte ihn ins Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín.
Las Palmas de Gran Canaria ehrt Dania Dévora auf der Plaza de Santa Ana
Las Palmas de Gran Canaria hat Dania Dévora mit einem Großevent auf der Plaza de Santa Ana geehrt. Zahlreiche Besucher verfolgten Aufführungen, Reden und Ausstellungen, die Dévoras Beitrag zur Kultur auf den Kanaren würdigten. Künstler und Organisationen beteiligten sich an der Hommage und betonten den Wert des kollektiven Gedächtnisses für das kulturelle Erbe. Die Veranstaltung erinnerte an Dévoras Rolle bei der Förderung von Kunst und Kultur in der Stadt.
Binter startet Direktverbindung zwischen Gran Canaria und La Rioja
Binter hat eine neue Direktverbindung zwischen Gran Canaria und Logroño-Agoncillo eröffnet. Die Airline fliegt mittwochs und sonntags; Manager Jonay Lobo meldete Buchungszahlen, die höher als gewöhnlich ausfielen. Bei der Ankunft des ersten Fluges in La Rioja waren neben dem Binter-Manager auch Vertreter des Flughafens zugegen. Rund 60 Prozent der Tickets wurden von den Kanarischen Inseln aus gebucht. Ab dem 19. Juni erhöhte Binter zudem die Frequenzen nach Pamplona und A Coruña; weitere Anpassungen im Sommerflugplan folgten.
Puertos de Las Palmas Foundation und Kulturprojekte: Debatte um Transparenz
Berichte haben Verbindungen der Puertos de Las Palmas Foundation zum insularen Kultursekretär der Coalición Canaria beschrieben. Die Veröffentlichung löste Diskussionen über Transparenz und mögliche politische Einflussnahme auf Kulturprojekte der Kanarischen Inseln aus. Kritiker warnten, politische Nähe könne Finanzierungsentscheidungen und Programmausrichtung beeinflussen und damit Vertrauen beschädigen. Beobachter rechnen mit stärkerer Kontrolle der Stiftungsarbeit, um eine klare Trennung zwischen öffentlichem Auftrag und Interessenlagen sicherzustellen.





