Auf und vor den Kanaren wurden in den vergangenen 30 Tagen insgesamt 79 Erdbeben registriert. Mit 41 Erschütterungen in verschiedenen Größenordnungen wurden am Vulkan Enmedio zwischen Gran Canaria und Teneriffa wieder die meisten seismischen Aktivitäten aufgezeichnet.
Im dortigen Gebiet werden laut dem vulkanologischen Institut der Kanaren jedes Jahr kontinuierlich zwischen 400 und 500 Erdbeben registriert. Das letzte und auch größte Beben zeichneten die Messgeräte dort am gestrigen Freitag um 16.02 Uhr auf. Dieser Erdstoß erreichte eine Stärke von 2,3. Das Epizentrum lag in 13 Kilometern Tiefe.
Aufgrund des vulkanischen Ursprungs sind Erdbeben auf dem gesamten Archipel sehr verbreitet. Im vergangenen Jahr zeichneten die Messgeräte 2.017 Erdstöße in verschiedenen Gebieten auf und vor den Inseln auf.
Zwar sind diese Beben von geringer Stärke, dennoch ist die Überwachung und Erfassung der seismischen Aktivitäten von großer Bedeutung, um frühzeitig mögliche Gefahren für die Bevölkerung zu erkennen. Die lokalen Behörden arbeiten daher eng mit dem Instituto Geográfico Nacional zusammen, um die Erdbebenaktivität zu überwachen und zu analysieren.




