Podemos hat die Demonstration am 29. August in Adeje gegen das Großprojekt Cuna del Alma unterstützt. Die Partei fordert den Schutz von El Puertito vor Umwelt- und Kulturschäden.
Podemos Canarias rief die Bürger dazu auf, sich am 29. August in Adeje zu versammeln, um El Puertito zu verteidigen und gegen das städtebauliche Großprojekt Cuna del Alma zu protestieren. Die Partei unterstützt die von Umwelt- und Sozialgruppen organisierte Demonstration, die auf die erheblichen ökologischen und kulturellen Auswirkungen des Projekts hinweist.
Proteste gegen Cuna del Alma auf Teneriffa
Die Demonstration beginnt um 11.30 Uhr an der Avenida Playa Paraíso und wird von Organisationen wie Salvar El Puertito, Ben Magec – Ecologistas en Acción und der Fundación Telesforo Bravo – Juan Coello unterstützt. Die Veranstaltung findet nach der teilweisen Aussetzung der Bauarbeiten und während der laufenden Bewertung möglicher Verwaltungssanktionen statt.
Noemí Santana, Sprecherin von Podemos Canarias und Abgeordnete im Kongress, betonte: „Wir sprechen nicht von einem weiteren städtebaulichen Coup, sondern von einem Symbol der zerstörerischen Korruption, die das Gemeinwohl übergeht.“ Sie warnte davor, dass El Puertito nicht zu einem „Symbol der städtebaulichen Straflosigkeit“ werden dürfe und wies auf das Risiko hin, dass ähnliche Fälle an anderen Orten des Archipels auftreten könnten.
Podemos fordert Transparenz in Adeje
Podemos hat beantragt, im Sanktionsverfahren der Regierung der Kanaren beteiligt zu werden, und fordert eine dringende Überprüfung der Kataloge für den Schutz von Kulturgütern und Umwelt. Auf lokaler Ebene kritisierte Gabriel González, Stadtrat von Podemos in Adeje, die mangelnde Transparenz des Rathauses bei der Erteilung von Genehmigungen, da weder Umweltverträglichkeitsprüfungen noch eine angemessene Bewertung archäologischer Funde vorlägen.
Die Partei betont, dass die Demonstration am 29. August ein Wendepunkt im Kampf gegen städtebauliche Spekulation sein sollte. „Es geht um mehr als nur einen Strand: Es geht darum, welche Art von Kanaren wir wollen. Eine zum Leben oder eine zum Verkaufen“, schloss Santana.








