Die Zentralregierung in Madrid hat heute die von den Waldbränden auf Teneriffa und anderen autonomen Gemeinschaften Spaniens betroffenen Gebiete zu Katastrophengebieten erklärt. Dies gab die Regierungssprecherin Isabel Rodríguez soeben auf der Pressekonferenz nach der Ministerratssitzung bekannt.
Wie Innenminister Fernando Grande Marlaska erklärte, gab es seit Mai letzten Jahres 37 große Brände, die aufgrund des Ausmaßes eine Einstufung in Stufe 1 oder Stufe 2 erzwangen. Unter den Bränden sticht besonders der Waldbrand auf der größten Insel der Kanaren hervor, der am 15. August ausbrach.
Das Feuer auf Teneriffa ist bereits unter Kontrolle, aber immer noch aktiv. Die Flammen haben mehr als 14.000 Hektar in zwölf Gemeinden niedergebrannt und die Evakuierung von etwa 13.000 Menschen und zahlreichen Tiere erzwungen.
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass sowohl in diesem Fall als auch bei den anderen 36 Bränden für alle Betroffenen die Möglichkeit besteht, Soforthilfe zu beantragen, um die Normalität ihres täglichen Lebens wiederherzustellen.
Marlaska hat zudem verteidigt, dass die Regierung immer wieder klar zum Ausdruck gebracht habe, dass sie niemanden zurücklassen werde, bis auch die letzten von den Waldbränden betroffenen Bewohner ihre Normalität wiedererlangt hätten.


