Nach dem schweren Erdbeben in Venezuela haben viele Menschen auf La Palma ihre Verwandten und Freunde in dem südamerikanischen Land angerufen, um sich nach deren Wohlergehen zu erkundigen. Die historischen Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und Venezuela sind eng: Das Land bot einst vielen Canarios eine neue Heimat.
Venezolanische Familien auf La Palma verfolgen die Lage mit Sorge
Besonders betroffen sind jene Menschen, die aus Venezuela auf die Kanaren zurückgekehrt sind und oft kanarische Wurzeln haben. Das Erdbeben traf Gemeinden, die bereits unter einer tiefen sozialen und wirtschaftlichen Krise leiden. Diese Kombination hat die Auswanderung verstärkt und lässt Angehörige auf La Palma die Situation ihrer Familien mit besonderer Anspannung beobachten.
Erinnerungen an den Vulkanausbruch – und der Ruf nach internationaler Hilfe
Die Bilder der Zerstörung in Venezuela wecken auf La Palma Erinnerungen an den eigenen Vulkanausbruch, auch wenn damals vor allem materielle Schäden entstanden. Der Wiederaufbau in Venezuela ist gewaltig. Internationale Zusammenarbeit sei notwendig, damit Hilfe tatsächlich beim venezolanischen Volk ankomme.






