Jonathan Felipe hat angekündigt, dass die Vorbereitungen für die Verabschiedung des neuen Vulkan-Gesetzes auf La Palma abgeschlossen sind. Der Abgeordnete der Coalición Canaria erklärte, dass das Gesetz dank einer Volksinitiative der Betroffenen-Plattformen im Parlament der Kanarischen Inseln eingebracht wurde. „Das palmerische Volk wird den Kanaren und Spanien das erste Vulkan-Gesetz der Geschichte schenken“, betonte Felipe.
Felipe erläuterte, dass das parlamentarische Verfahren bereits abgeschlossen sei und nur noch die endgültige Abstimmung nach der Sommerpause ausstehe. Er hob hervor, dass während der Beratungen der Wille der Initiatoren strikt respektiert worden sei. Lediglich technische Verbesserungen seien in den ursprünglichen Gesetzestext aufgenommen worden, ohne das Anliegen der Betroffenen zu verändern, wie es die Coalición Canaria stets vertreten habe.
Vulkan-Gesetz für La Palma kurz vor Verabschiedung
Der Nationalist betonte zudem das breite Einvernehmen, das in den parlamentarischen Ausschüssen über den Gesetzesentwurf herrschte. „Wir haben uns auf eine konstruktive Verhandlung und eine Politik verständigt, die auf künftige Eruptionen und auch auf den Ausbruch des Tajogaite reagiert, da eine Rückwirkung vorgesehen ist, sofern bestehende Gesetze nicht betroffen sind.“
Das Vulkan-Gesetz sieht unter anderem einen besonderen Status für Betroffene sowie die Möglichkeit zur Gründung eines Konsortiums vor, in dem Verwaltungen und Betroffene vertreten sind. „Das haben wir von der Coalición Canaria seit dem Vulkanausbruch gefordert“, sagte Felipe.
Rechtssicherheit und Hilfen für Betroffene auf La Palma
Das Gesetz legt außerdem fest, dass betroffene Gemeinden als vollständig wiederaufgebaut gelten, sobald das Pro-Kopf-Einkommen das Niveau vor dem Ausbruch erreicht und zwei Jahre lang gehalten hat. Vorgesehen sind auch Hilfen für Landwirtschaft, Industrie, Tourismus und Steuererleichterungen sowie ein Anspruch auf Entschädigung für erlittene Verluste.
„Wir haben im Parlament ein Gesetz geschaffen, das vom palmerischen Volk ausgeht und den Betroffenen künftiger Vulkanausbrüche auf den Kanaren Rechtssicherheit gibt, damit ihre Erholung und Rechte nicht von der jeweiligen Regierung abhängen“, resümierte Jonathan Felipe.











