Teneriffa reagiert auf Sturmtief Therese mit Notfallmaßnahmen, Sperrungen und Telearbeitsempfehlungen. Die Insel beschäftigen zudem Förderprogramme, Kulturprojekte und sportliche Erfolge.
Notfallplan und Telearbeit wegen Sturmtief Therese
Rosa Dávila hat wegen des Sturmtiefs Therese Aktivitäten mit Gemeindewechsel ausgesetzt und Telearbeit empfohlen. Die Lage sei komplex und verlange Vorsorge sowie Koordination, erklärte sie. Die Inselverwaltung hielt den Insularen Notfallplan PEIN in Alarmbereitschaft. Grundlage waren Prognosen der Staatlichen Meteorologieagentur AEMET, die das Sturmzentrum am Wochenende über der westlichen Hälfte der Kanaren erwartete.
Der Präsenzunterricht blieb ab dem 19. März ausgesetzt, wie die Bildungsabteilung der Kanarischen Regierung mitteilte. Die Verwaltung untersagte zudem den Aufenthalt in Campingbereichen, Lagern und Erholungsgebieten. Genehmigungen für Canyoning, Klettern oder Dreharbeiten in betroffenen Zonen wurden aufgehoben.
Teide-Zufahrten gesperrt, Notunterkünfte geöffnet
Blanca Pérez hat zwei Notunterkünfte geöffnet und die Zufahrten zum Teide-Nationalpark wegen starker Windböen gesperrt. Die Maßnahme habe die Koordination der Behörden erfordert, um auf die sich verschlechternde Wetterlage reagieren zu können, sagte sie. Die Unterkünfte standen ab dem 19. März bereit und boten zusammen Platz für rund 70 Personen aus südwestlichen und nördlichen Gemeinden.
Iván Martín erklärte, der Schutz der Menschen habe Vorrang. Die Inselverwaltung schloss ab 20.00 Uhr die Straßen TF 24 und TF 21. Er bat, unnötige Fahrten zu vermeiden und Anweisungen der Notdienste zu befolgen, bis sich die Bedingungen verbesserten.
Förderprogramm für internationale Entwicklungsprojekte
Lope Afonso hat die Grundlagen und die Ausschreibung für Subventionen zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit genehmigt. Teneriffa unterstreiche damit sein solidarisches Engagement, besonders mit Blick auf Westafrika und Hispanoamerika, sagte er. Die Inselverwaltung delegierte die Zuständigkeiten an die Direktion für Außenbeziehungen. Die Ausschreibung richtet sich an Nichtregierungsorganisationen und Kooperationsagenturen mit Sitz auf Teneriffa.
Pedro González erklärte, die Regeln erleichterten die Projektausführung und sicherten sofortige Liquidität, weil die bewilligten Mittel vollständig vorausgezahlt werden sollten. Das Budget beträgt 600.000 Euro. Einzelne Projekte sollen je nach Prioritätsregion zwischen 30.000 und 65.000 Euro erhalten, bei bis zu 100 Prozent Kostenabdeckung.
Sanierung des Antiguo Cine de Fasnia mit mehr Budget
José Carlos Acha hat die Sanierung des Antiguo Cine de Fasnia mit zusätzlicher Finanzierung und verlängerten Fristen nachjustiert. Die Anpassung bringe das Bauvorhaben näher an die Realität und solle ein qualitativ hochwertiges, voll funktionsfähiges Ergebnis für die Bürger sichern, erklärte er. Die Inselverwaltung erhöhte das Budget um 21.554 Euro, um technisch verbessert auch auf dem angrenzenden Grundstück arbeiten zu können.
Die Gesamtinvestition erreicht damit 3.263.601 Euro und festigt das Projekt als wichtige Kulturmaßnahme im Süden der Insel. Als neues Enddatum für die Ausführung gilt der 10. September 2027, die Begründungsfrist läuft bis November desselben Jahres.
Film "La lucha" im TEA: Hommage an kanarische Identität
Jose Alayón hat seinen Film "La lucha" im TEA Tenerife Espacio de las Artes vorgestellt. Der Film solle eine Hommage an einen lebendigen Raum identitärer Resistenz auf den Kanarischen Inseln sein, während er zugleich familiäre Trauer erzähle, erläuterte er. Das Werk war in San Sebastián in der Sektion New Directors gestartet und lief von Freitag bis Sonntag jeweils um 19.00 Uhr.
Das Museum kündigte an, dass Alayón die Vorführung am Freitag gemeinsam mit Emilio Ramal und Produzent Jairo López präsentierte und anschließend eine Diskussion stattfand. In den Hauptrollen sind Yazmina Estupiñán und der erfahrene Kämpfer Tomasín Padrón zu sehen.
ADEIN Tenerife gewinnt Copa BSR im Rollstuhlbasketball
Lope Afonso hat das Rollstuhlbasketball-Team ADEIN Tenerife im Pabellón Sergio Rodríguez besucht und zum Sieg in der Copa BSR gratuliert. Er kam am Mittwoch mit Yolanda Moliné und Águeda Fumero, nachdem die Mannschaft Ende Februar in Móstoles das Finale gegen Sureste Gran Canaria mit 59:49 gewonnen hatte. Das Team arbeitet mit der Fundación CB Canarias zusammen.
Der Verein teilte mit, dass Santa Cruz Adein Tenerife in der Endphase der Superliga spielt und den zehnten Platz belegt. Zudem tritt die Mannschaft in der Eurocup 3 an, deren Gruppenphase am vergangenen Wochenende in Vélez in Málaga stattfand. Sie gilt als Vorreiter im inklusiven Sport.






