Gran Canaria steht unter dem Eindruck extremer Hitze, erhöhter Brandgefahr und eines historischen Gedenkens in Santa Brígida.
Hitze-Warnungen auf Gran Canaria verschärfen sich
Die Regionalregierung der Kanaren hat für Gran Canaria eine Warnlage wegen extremer Temperaturen ausgegeben. Der staatliche Wetterdienst Aemet weitete seine Hinweise am Wochenende aus und erwartete ab Sonntagmorgen extreme Hitze. Daraufhin rief die Regierung ab 8.00 Uhr eine Vorwarnung für hohe Temperaturen auf dem Archipel aus.
Auf Gran Canaria galt am Sonntag eine gelbe Warnung von 11.00 bis 20.00 Uhr. Aemet rechnete im Südosten, Süden und Westen der Insel, besonders in der Region Tejeda, mit bis zu 35 Grad.
Orange Warnstufe und tropische Nächte für Montag angekündigt
Für Montag kündigten die Behörden eine orangefarbene Hitze-Warnung an. Die Regionalregierung begründete die Einstufung mit hohen Temperaturen und erhöhter Brandgefahr, die auch Teneriffa betraf. Die Prognosen nannten Spitzenwerte bis 37 Grad. Nachts sollten die Temperaturen nicht unter 26 oder 27 Grad sinken. Eine Hitzewelle mit Saharastaub sollte die folgenden Tage bestimmen.
Santa Brígida gedenkt der Verteidiger der Schlacht von El Batán
Santa Brígida hat am Freitag mit einer Zeremonie an die Schlacht von El Batán aus dem Jahr 1599 erinnert. Oberst Nicolás González Chamorro und Bürgermeister José Armengol nahmen teil, ebenso eine Delegation des Leichtinfanterieregiments "Canarias 50", das als Nachfolger der historischen kanarischen Milizen gilt.
Die Schlacht hatte den Vormarsch der niederländischen Flotte unter Admiral Pieter van der Does gestoppt, nachdem sie Las Palmas geplündert hatte. González Chamorro erinnerte an den gefallenen militärischen Gouverneur Alonso de Alvarado und dessen Stellvertreter Antonio Pamo Chamoso. Armengol verwies auf Frieden, Respekt vor Souveränität und Dialog.





