Gran Canaria beschäftigen derzeit Hilfen nach dem Sturm Therese, das Granca Live Fest im Gran Canaria Stadium, ein Streit um eine Hafen-Personalie sowie ein Branchentreffen im öffentlichen Nahverkehr.
83 Millionen Euro für Sturm-Schäden auf den Kanaren
Die Kanarischen Inseln erhalten 83 Millionen Euro für Reparaturen nach Sturm Therese. Spaniens Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, erklärte, das Geld solle lokalen Verwaltungen und Inselräten zugutekommen. Laut Staatsanzeiger dienen die Mittel der Instandsetzung kommunaler Infrastruktur sowie von Insel- und Provinzstraßen, die zwischen dem 10. Februar und dem 30. März 2026 durch Zivilschutz-Notfälle beschädigt wurden.
Die Zentralregierung übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für Arbeiten der Behörden. Gran Canaria meldete Schäden von mehr als 28 Millionen Euro. Anträge konnten laut Torres bis 15 Uhr am 30. Juli elektronisch über die Plattform "AURA-Subvenciones a EELL ante catástrofes naturales" eingereicht werden.
Granca Live Fest zieht mehr als 90.000 Besucher an
Das Granca Live Fest im Gran Canaria Stadium hat mehr als 90.000 Besucher angezogen. Zum Auftakt traten Playa Coco, Ptazeta, Dani Fernández, Ms. Lauryn Hill und Viva Suecia auf. Viva Suecia berichtete dabei von Kontroversen rund um Verzögerungen bei Lauryn Hills Auftritt. Das Festival lief bis zum 5. Juli mit internationalem Line-up und lokalen Programmpunkten.
Für Samstag gaben die Veranstalter einen Start um 17 Uhr an. Auf dem Programm standen Agua del Chorro, Grupo Frontera, Dani Martín und Alejandro Sanz, bevor Aitana die Nacht um 0.15 Uhr beschloss. Den Abschluss am 5. Juli bestritt Maroon 5 als letzter Act.
Ex-Managerin weist Kritik an Hafen-Anstellung zurück
Die ehemalige Managerin der Las Palmas Port Foundation hat die rechtlichen Beanstandungen ihrer Einstellung als "Abweichungen" bezeichnet. In einer Erklärung räumte sie Bedenken zum Einstellungsverfahren ein, hielt diese jedoch für übertrieben. Die Stiftung habe während der Rekrutierung im Rahmen ihrer Rechte gehandelt, betonte sie.
Die Kontroverse rückte die Managementpraktiken der Stiftung in den Blickpunkt und veranlasste lokale Beamte, Einstellungsprotokolle zu überdenken. Eine genauere Prüfung sollte klären, ob aus der Angelegenheit rechtliche Schritte folgen.
Guaguas Municipales veranstaltet Branchentreffen in Las Palmas
Guaguas Municipales hat in Las Palmas de Gran Canaria führende öffentliche Verkehrsbetreiber Spaniens zusammengebracht. Die Runde behandelte Herausforderungen bei Kommunikation und Effizienz sowie Wege zu besserer Servicequalität und Koordination. Ziel ist ein nahtloses Reiseerlebnis, während die Netze auf neue Bedürfnisse reagieren und die Umweltbelastung senken sollen.
Lokale Beamte betonten die Bedeutung integrierter Systeme. Die Gespräche umfassten Pläne für künftige Projekte und Investitionen, die den öffentlichen Verkehr zugänglicher und nutzerfreundlicher machen sollen.





