Drago Canarias hat Aitor Montelongo nach der Anzeige von Rudy Ruymán wegen öffentlicher Kritik an mutmaßlicher Finanzierung rechter Gruppen unterstützt. Die Partei bekräftigte am Wochenende auf Teneriffa ihren Rückhalt für Montelongo, der als Sprecher der Fraktion in Santa Cruz de Tenerife agiert. Hintergrund ist ein Video, das Montelongo am 15. März in sozialen Netzwerken verbreitet hatte. Darin warf er Rudy Ruymán vor, an öffentlichen Schulen Kurse gegeben zu haben, während die Firma Desokupa Canarias laut Drago von der Regionalregierung finanzielle Mittel erhalten habe.
Drago Canarias betonte, dass die im Video gezeigten Belege öffentlich zugänglich seien. Die Partei sieht in der Anzeige einen Versuch, politische Kritik durch Einschüchterung zu unterbinden. Das Nationale Sekretariat von Drago Canarias stellte sich am Wochenende geschlossen hinter Montelongo. Héctor Morán, Organisationsleiter der Partei, erklärte: „Unser Raum verfügt über ausreichende Unterstützungsmechanismen, um jeden Aktivisten zu verteidigen, egal woher die Einschüchterungsversuche stammen.“
Unterstützung für Aitor Montelongo auf Teneriffa
Morán berichtete, Drago Canarias sei neben Beleidigungen und verdeckten Morddrohungen nun auch mit einer Anzeige konfrontiert. Diese solle aus seiner Sicht die Ausübung politischer Freiheit bestrafen. „Unser Sprecher hat eine gerichtliche Forderung über 20.000 Euro erhalten, weil jemand Kritik an der Verwendung öffentlicher Gelder nicht akzeptieren will“, sagte Morán.
Die Partei lehnt Selbstzensur ab und verteidigt das Recht auf politische Kritik. Drago Canarias sieht in solchen Anzeigen den Versuch, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen und die öffentliche Debatte über den Umgang mit Steuergeldern zu verhindern. Morán betonte: „Reaktionäre Kräfte auf den Kanaren wissen genau, dass Drago Canarias ihr politischer Gegner ist. Wir stehen weiterhin an der Seite der Mehrheit der kanarischen Bevölkerung.“
Drago Canarias verteidigt Meinungsfreiheit
Drago Canarias kündigte an, ihre Kontrolle und öffentliche Anprangerung insbesondere bei der ideologischen Verwendung öffentlicher Gelder fortzusetzen. Die Partei will weiterhin die Meinungsfreiheit verteidigen und sich gegen Versuche wehren, politische Kritik durch juristische Mittel zu unterdrücken.

