Close Menu
    16. Mai 2026
    Facebook Bluesky Instagram Threads
    Kanarenmarkt.deKanarenmarkt.de
    • Home
    • Teneriffa
    • Gran Canaria
    • Fuerteventura
    • Lanzarote
    • La Palma
    • La Gomera
    • El Hierro
    • Polizei
    • Themen
    Kanarenmarkt.deKanarenmarkt.de
    Sie sind hier: Kanarenmarkt.de   »   Kanaren Nachrichten   »   Tribunal Supremo: Keine Ermittlungen gegen Sánchez nach Unwetter in Valencia
    Lanzarote Nachrichten 30. Juli 20253 Min. Lesedauer

    Tribunal Supremo: Keine Ermittlungen gegen Sánchez nach Unwetter in Valencia

    Lanzarote Nachrichten PH 8
    Die Küste von Lanzarote. Foto: Archivbild

    Das oberste spanische Gericht hat die Strafanzeigen gegen Regierungschef Pedro Sánchez und sechs Minister wegen angeblicher Untätigkeit bei der Unwetterkatastrophe in Valencia im Oktober 2024 eingestellt. Die Strafkammer des Tribunal Supremo entschied, dass die vorgebrachten Vorwürfe keinen Straftatbestand erfüllen.

    In dem Beschluss, der Europa Press vorliegt, betonte das Gericht: „Die Ermessensentscheidungen eines Regierungschefs können nicht zur strafrechtlichen Verantwortung führen, nur weil die gewählte Option als weniger geeignet oder effektiv angesehen wird.“

    Tribunal Supremo sieht keine Straftat bei Valencia-Unwetter

    Die Anzeigen richteten sich neben Sánchez auch gegen Vizepräsidentin María Jesús Montero, Justizminister Félix Bolaños, die ehemalige Umweltministerin Teresa Ribera, Innenminister Fernando Grande-Marlaska, Minister für Territorialpolitik Ángel Víctor Torres und Verteidigungsministerin Margarita Robles. Auch weitere Behördenvertreter wie der Präsident der Generalitat Valenciana, Carlos Mazón, sowie die Präsidenten der Wasserbehörden von Júcar und Turia und die Chefin des Wetterdienstes AEMET wurden angezeigt. Für diese Personen erklärte sich das Gericht jedoch für unzuständig, da sie nicht vor dem Tribunal Supremo immun sind.

    Das Gericht stellte fest, dass in keiner der geprüften Anzeigen eine untrennbare Verbindung zwischen den Ermittlungen gegen nicht immunisierte und immunisierte Personen behauptet oder nachgewiesen werde. Die Entscheidung gelte daher nur für die vor dem Tribunal Supremo angezeigten Regierungsmitglieder. Sollte das zuständige Amtsgericht in Catarroja Hinweise auf Straftaten durch Immunisierte finden, könne es einen begründeten Bericht an das oberste Gericht senden.

    Unwetter in Valencia forderte mehr als 200 Todesopfer

    Die Richter verwiesen darauf, dass das Gericht in Catarroja eine umfassende Untersuchung der Ereignisse leite. Der zuständige Richter verfüge über einen privilegierten Kenntnisstand, etwa zu den Abläufen bei den Notdiensten, den verfügbaren Informationsquellen wie AEMET, SAIH oder 112, sowie zu den genauen Todes- und Verletzungsumständen.

    Die Anzeigen bezogen sich auf die Unwetterkatastrophe am 29. und 30. Oktober, bei der in Teilen der Provinz Valencia mehr als 300 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Es kam zu massiven Überschwemmungen und zerstörerischen Strömungen, die mehr als 200 Todesopfer und zahlreiche Sachschäden forderten.

    Keine strafrechtliche Verantwortung für politische Entscheidungen

    Das Gericht betonte, dass die Tragweite der Katastrophe zwar zu besonderer Betroffenheit führe, dies jedoch die strafrechtliche Bewertung nicht beeinflusse. Die Anzeigen gegen die Regierungsmitglieder stützten sich auf den Vorwurf einer erhöhten Gefährdung durch das Naturereignis und einer abstrakten Vernachlässigung der Opfer.

    Die Strafkammer stellte klar, dass das spanische Strafrecht keine strafrechtliche Verantwortung für die Ausübung eines Amtes kennt. Regierungshandeln sei von politischen Programmen und normativen Vorgaben geprägt und könne Unzufriedenheit hervorrufen. Daraus folge jedoch keine automatische strafrechtliche Haftung. Eine eventuelle administrative Verantwortung bedeute nicht zwangsläufig eine strafrechtliche Verantwortlichkeit. Anzeigen ohne konkrete Beschreibung individueller Handlungen oder spezifischer Kausalzusammenhänge seien daher abzuweisen.

    Tribunal Supremo behält weitere Prüfung im Blick

    Das Gericht hielt fest, dass eine strafrechtliche Bewertung nicht von Ausmaß und Folgen einer Katastrophe oder von politischer Kritik abhänge. Die Einstellung des Verfahrens bedeute keine Billigung möglicher Fehlentscheidungen mit gravierenden sozialen Folgen, solange diese keine strafrechtliche Relevanz hätten. Die Aufgabe der Kammer bestehe allein darin zu prüfen, ob die Anzeigen ausreichend Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten der Angezeigten enthielten.

    Kanaren-Wetter Unwetter
    Teilen: Facebook Twitter Email Telegram WhatsApp Bluesky Pinterest Copy Link
    vorheriger BeitragSantos Cerdán: Verteidigung beantragt Aussetzung der Untersuchungshaft beim Verfassungsgericht
    nächster Beitrag Spanien: Inflation steigt im Juli auf 2,7 Prozent – Strompreise als Haupttreiber

    Mehr Kanaren News

    Kanaren News La Gomera News-Ticker
    La Gomera schützt mit Defibrillatoren: Herzsicherheit im Fokus!
    Kanaren News La Palma News-Ticker
    Steuerentlastungen auf den Kanaren: Was Sie wissen müssen
    Kanaren News Fuerteventura News-Ticker
    Antigua drängt auf schnelle Genehmigung nach Sturm Therese
    Kanaren News La Gomera News-Ticker
    Sturmfolgen auf La Gomera: So kämpft Valle Gran Rey
    Kanaren News Gran Canaria News-Ticker
    Sturm Therese: Erdrutsche und Chaos auf Gran Canaria!
    Kanaren Kakteen
    Kanaren erlebten „Sommer-Feeling“ im Dezember
    Teneriffa San Andres Häuser
    Mafia verliert auf Teneriffa weitere 950 Kilo Kokain
    Lanzarote Nachrichten PH 6
    Tías übernimmt Palmenpflege: Kritik an Cabildo
    Kanaren News Gran Canaria News-Ticker
    Ermittlungen auf Gran Canaria: Zwei Todesfälle erschüttern die Insel!
    Kanaren News La Palma News-Ticker
    La Palma: Neuer Tunnel offenbart Sicherheitsmaßnahmen gegen Erdrutsche
    Meistgelesen:
    Kanaren News Blaulicht News-Ticker
    Frontalcrash auf Teneriffa: Zwei Schwerverletzte auf der TF-65!
    Kanaren News Gran Canaria News-Ticker
    Gericht stoppt Inselplan auf Gran Canaria: Was jetzt passiert
    Kanaren News Teneriffa News-Ticker
    Überraschende Schritte: Teneriffa setzt auf digitale Bildung!
    Kanaren News Fuerteventura News-Ticker
    Kultur im Rampenlicht: Pájara begeistert mit neuer Ausstellung
    Kanaren News Fuerteventura News-Ticker
    Puerto del Rosario: Neue Verkehrspläne nach Buslinien-Chaos!
    © 2026 Kanarenmarkt.de
    • Kontakt
    • Über uns
    • Impressum
    • Datenschutz

    Geben Sie ihr Suchwort ein und drücken Sie Enter. Drücken Sie Esc, um den Vorgang abzubrechen.