Fuerteventura beschäftigt sich mit dem Protest gegen LGTBIfobie, den besten PAU-Abschlüssen der Insel, neuen Regeln für Katzenkolonien und weiteren aktuellen Entwicklungen.
Puerto del Rosario setzt Zeichen gegen LGTBIfobie
Das Cabildo von Fuerteventura hisste die Regenbogenflagge und ließ ein Manifest verlesen. Zuvor hatte die Organisation ALTIHAY Fuerteventura eine Demonstration gegen Hass und LGTBIfobie organisiert, die von der Playa de Los Pozos bis zum Sitz der Inselverwaltung in Puerto del Rosario führte.
Carla Soto, Präsidentin von ALTIHAY, verlas das Manifest gemeinsam mit weiteren Vertretern und betonte Vielfalt, Rechte und Demokratie. Anwesend waren auch Cabildo-Präsidentin Lola García, Bürgermeister David de Vera von Puerto del Rosario sowie weitere Politiker.
Cabildo würdigt PAU-Spitzenleistungen auf Fuerteventura
Das Cabildo von Fuerteventura empfing und ehrte Xiana Cubas Bascoy und Susana Acosta Riobello. Beide erzielten die besten Ergebnisse der Prueba de Acceso a la Universidad auf Fuerteventura und gehörten zugleich zu den Spitzenreitern der Provinz Las Palmas.
Bei der Ehrung gratulierten Cabildo-Präsidentin Lola García, Bildungsrat Adargoma Hernández, Bildungsdirektorin Yurena Pérez und ULPGC-Vizerektor David Sánchez. Xiana Cubas erreichte 9,93 Punkte, Susana Acosta 9,90 – beide nannten bereits konkrete Studienpläne.
Betancuria beschließt Programm für Katzenkolonien
Die Gemeinde Betancuria hat ein Programm zur Verwaltung von Katzenkolonien verabschiedet und damit einen rechtlichen Rahmen geschaffen. Es soll die Katzenpopulation ethisch regulieren und ein harmonisches Zusammenleben mit den Bewohnern im gesamten Gemeindegebiet sichern.
Grundlage ist das CER-System: Tiere werden gefangen, sterilisiert und zurückgebracht. Tierschutzvereine und geschulte Freiwillige unterstützen die Arbeit, eine externe Firma koordiniert die Maßnahmen und sorgt für einheitliche Protokolle zu Gesundheit und Umwelt.
Partido Popular fordert Sanierung historischer Mühlen in Corralejo
Der Partido Popular in La Oliva kritisiert den Zustand der Bauwerke Molino de Manolo Hierro, Molino de Domingo Estévez und Molino de Juan Morera. José Vicente Calero, Sprecher der Partei in La Oliva, forderte eine dringende Instandsetzung sowie eine langfristige Schutzstrategie durch das Rathaus.
Calero erklärte, der Verfall sei mehr als ein ästhetisches Problem und bedeute Identitätsverlust. Die Partei schlug Restaurierung, regelmäßige Wartung, Reinigung und Informationstafeln vor und verknüpfte den Erhalt der Mühlen mit touristischer Vielfalt und dem Image der Gemeinde.
Pájara startet Arbeiten an Kindergärten und Vorschulen
Der Stadtrat von Pájara hat Instandhaltungs- und Verbesserungsarbeiten an kommunalen Bildungseinrichtungen begonnen. In der Vorschule von Morro Jable laufen bereits Maßnahmen, in der Kindertagesstätte von Costa Calma finden Malerarbeiten und weitere Verbesserungen statt.
Nuria Moares, Leiterin der zuständigen Abteilung, betonte den präventiven Erhalt der Angebote für Familien. Bürgermeister Alejandro Jorge erklärte, Sicherheit und Komfort der Kinder hätten Priorität; weitere Maßnahmen seien für den Sommer geplant.
Pájara begleitet UD-Las-Palmas-Campusfinale mit 100 Kindern
Bürgermeister Alejandro Jorge und Sportdezernent José Benito Alonso schlossen am Samstag, 27. Juni, das XI. Campus der Unión Deportiva Las Palmas in Morro Jable ab. Das Angebot brachte 100 Kinder zusammen und setzte auf Ausbildung, Teamarbeit und Fairplay.
Alonso bezeichnete das Campus als Raum zum Wachsen und Lernen, Jorge dankte der Unión Deportiva Las Palmas für die Unterstützung. Beim Abschlusstreffen waren auch Zweitliga-Torwart Manolo López und Maskottchen Pío Pío dabei.
NC-BC fordert bessere Haushaltsausführung der Kanarischen Regionalregierung
Nueva Canarias Bloque Canarista hat im Parlament der Kanarischen Inseln Korrekturen bei der Haushaltsausführung der Regionalregierung verlangt. Luis Campos und Esther González, Sprecher des progressiven nationalistischen Blocks, drängten auf Einhaltung der Ausgabenregel, schnellere Investitionen und mehr Rechenschaft für das Jahr 2024 unter Präsident Fernando Clavijo.
NC-BC verwies darauf, dass 2024 nach eigenen Angaben 1.284,9 Millionen Euro ungenutzt blieben und Investitionen nur 55,7 Prozent erreichten. Die Audiencia de Cuentas stellte zudem bei EU-Mitteln des Wiederaufbau- und Resilienzmechanismus eine Nutzung von lediglich 22,24 Prozent fest.





