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    Gran Canaria Nachrichten 6. Februar 20264 Min. Lesedauer

    Gran Canaria: Busunfall, Karnevalsverkehr und Klinik-Kritik

    Gran Canaria: Busunfall, Karnevalsverkehr und Klinik-Kritik
    Gran Canaria: Busunfall, Karnevalsverkehr und Klinik-Kritik — Foto: Archivbild

    Gran Canaria spricht über einen schweren Busunfall, eine Einigung im Nahverkehr vor dem Karneval und Kritik an der psychiatrischen Versorgung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.

    Las Palmas: 17-Jährige nach Busunfall in Lebensgefahr

    Rettungskräfte haben eine 17-Jährige nach einem Busunfall in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Der Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr auf der Tomás Morales Promenade in Las Palmas de Gran Canaria, wie das Notfallkoordinationszentrum 1 1 2 mitteilte. Die Feuerwehr befreite die Jugendliche, die unter dem Fahrzeug eingeklemmt war, und der kanarische Rettungsdienst SUC leistete Erste Hilfe. Die Polizei begleitete den Transport ins Universitätskrankenhaus Doctor Negrín und nahm den Unfallbericht auf.

    Guaguas Municipales hat Streik während des Karnevals abgewendet

    Guaguas Municipales hat eine vorläufige Einigung erzielt und damit einen Streik während des Karnevals in Las Palmas verhindert. In den Gesprächen standen bessere Arbeitsbedingungen, Gehaltsanpassungen und mehr Arbeitsplatzsicherheit im Mittelpunkt, Details blieben zunächst offen. Unternehmen und Gewerkschaften zeigten sich optimistisch, dass der Nahverkehr während der Festtage stabil lief und der Dialog in künftigen Verhandlungen fortgesetzt wurde.

    Kanaren-Regierung: Gesundheitsministerin reagiert auf Suizidzeugnis

    Gesundheitsministerin Esther Monzón hat sich nach einem im Parlament geschilderten Suizidfall entschuldigt. Die Abgeordnete Esther González von NC BC hatte einen Brief verlesen, der die Behandlung eines 28-jährigen Venezolaners beschrieb, der seit elf Jahren auf Gran Canaria lebte und an chronischer Depression litt. Der Bericht schilderte gescheiterte Hilfesuche, Klinikentlassung trotz Bitte um Aufnahme und abwertende Kommentare in der Notaufnahme.

    Monzón sagte, sie habe den konkreten Fall nicht gekannt und bat um Kontakt zu den Betroffenen, um die Situation zu klären. Mehr als 1.000 Beschäftigte seien in Suizidprävention geschult worden, und das Geschehene sei weder normal noch üblich. Hausärzte sollten schwere Depressionen an die Psychiatrie überweisen, zugleich räumte sie ein, dass Fälle übersehen würden und man sich bei Versagen entschuldige.

    Las Palmas: Gericht ordnete Räumung in langem Erbstreit an

    Ein Gericht hat die Räumung eines jungen Mannes in Las Palmas de Gran Canaria für Donnerstag um 10 Uhr angeordnet. Das Provinzgericht entschied, dass die Erben der Eigentümerin das Haus an den ehemaligen UD Las Palmas Fußballer José Juan Suárez Cabrera übergeben mussten, dem laut Testament ein Wohnrecht zustand. Das Gericht sah nach dem Tod der Eigentümerin eine Besitzstörung, nachdem Familienmitglieder eingezogen und Schlösser ausgetauscht hatten.

    Naiara, die Nichte des Betroffenen, sagte, ihr Onkel werde aus dem Haus seiner Mutter gedrängt, obwohl die Familie in gutem Glauben gehandelt habe. Suárez Cabrera räumte Spannungen mit der Familie seiner Partnerin ein und erklärte, es habe keine Alternative gegeben. Er sagte, er zahle seit vier Jahren Miete und habe Unterstützung von vielen Menschen erhalten.

    CSIF meldete Mangel an Schulleitungen auf den Kanaren

    Die Gewerkschaft CSIF hat fehlende Maßnahmen des Bildungsministeriums der Kanarischen Inseln gegen den Mangel an Schulleitungen kritisiert. Es gebe 138 Kandidaten für 297 Stellen, wodurch mehr als 53 Prozent der Schulen ohne im Wettbewerb gewählte Leitung blieben und provisorische Teams ohne pädagogisches Projekt führten. In der Provinz Las Palmas blieben laut CSIF trotz höherer Beteiligung 55 Schulen unbesetzt.

    CSIF führte die Lage auf Bürokratie, fehlende Unterstützung und unzureichende Vergütung zurück und warnte vor dauerhafter Notverwaltung. Die Gewerkschaft forderte weniger Verwaltungsaufwand, eine sofortige Verstärkung der Unterstützungsdienste sowie höhere wirtschaftliche und berufliche Anreize. Ohne Änderungen werde die Führungskrise weiter eskalieren und die Qualität öffentlicher Dienste leiden.

    Gáldar: Cueva Pintada hat Familien mit Theater durchs Dorf geführt

    Das Museum und der Archäologiepark Cueva Pintada hat Familien mit Kindern ab vier Jahren zu einem Theaterbesuch im indigenen Dorf eingeladen. Die Initiative TitereAndo fand am 7. Februar um 11 Uhr statt und dauerte 90 Minuten. Drei Puppen begleiteten die Kinder durch Geschichten und Spiele, um Archäologie und Geschichte kindgerecht zu vermitteln.

    Die Gruppe Entretíteres setzte das Programm um, begleitet von der Pädagogin Esther Navarro. Die Teilnahme war kostenlos, eine Anmeldung war erforderlich und erfolgte im Museum oder telefonisch. Als Kulisse dienten die Überreste der antiken Akropolis von Agáldar, während Musik und Interaktion den Rundgang prägten.

    Tafira: Revés Bistró hat im Tennisclub neue Akzente gesetzt

    Revés Bistró hat sich seit der Eröffnung im November 2024 im Tennisclub Tafira als neue Adresse auf Gran Canaria etabliert. Hinter dem Projekt standen die Einheimischen Héctor Suárez und Sem Suárez sowie der aus Córdoba stammende Koch Paco Budia, unterstützt vom lokalen Koch Ademar Hernández. Zuvor hatten sie im Michelin Stern Restaurant Etxeko Ibiza von Martín Berasategui gearbeitet.

    Das Team interpretierte kanarische Klassiker wie papas arrugadas neu und setzte auf ein informelles Konzept mit gehobener Küche. Das Tasting Menü kombinierte Technik und Humor, dazu kamen kreative Gerichte wie Fenchel als falsches Reisgericht mit Garnelen oder Cherne mit grüner Sauce. Auch die Weinkarte war auf die Küche abgestimmt.

    Gesundheit Karneval Las Palmas Sport
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