Die Gemeinde Mogán hat den Wanderweg zwischen Los Azulejos und Veneguera mit einer Förderung von 42.744,80 Euro der kanarischen Landwirtschaftsbehörde erneuert. Die Mittel stammen aus dem Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums FEADER 2014-2020 und wurden von AIDER Gran Canaria verwaltet.
Der 14 Kilometer lange Weg mit einem Anstieg von 557 Metern und einem Abstieg von 755 Metern führt durch Veneguera, den Pinar de Ojeada und Los Barrancos sowie weitere Landschaften im Gemeindegebiet. Wandernde können zwischen zwei Hauptrouten wählen und bis zu vier Varianten kombinieren. So ist es möglich, von Veneguera weiter zur Cruz de San Antonio und nach Barranquillo Andrés zu gehen, von wo aus Arguineguín oder sogar Playa de Mogán erreichbar sind. Veneguera erweitert damit sein Wanderangebot, das auch eine Rundtour und den Anschluss an den GR-139 umfasst. Dieser verbindet die Dörfer des Biosphärenreservats Gran Canaria und schafft eine Verbindung zwischen Mogán und La Aldea.
Wanderweg Los Azulejos – Veneguera auf Gran Canaria
Der zuständige Stadtrat, Ernesto Hernández, erklärte, der Weg habe sich in sehr schlechtem Zustand befunden. Fehlende Instandhaltung und Erosion hätten die Sicherheit der Nutzer beeinträchtigt. Die durchgeführten Arbeiten dienten der Verbesserung der Sicherheit.
Die Maßnahmen umfassten das Freischneiden und Reinigen des Pfades, um eine Mindestbreite von 80 Zentimetern zu gewährleisten. An besonders steinigen Stellen wurden kleine Abtragungen und Nivellierungen vorgenommen. Dort, wo Wasserläufe Rinnen gebildet hatten, wurden Holzstufen eingebaut. In Bereichen mit traditionellem Kopfsteinpflaster erfolgte eine Wiederherstellung, zerstörte Mauern wurden aus lokalen Materialien neu errichtet. Die Arbeiten erfolgten mit geringem Maschineneinsatz und unter Berücksichtigung der landschaftlichen Integration.
Sanierung und neue Ausstattung für Wandernde
Zur Ausstattung gehören neue Wegweiser aus behandeltem Holz, Richtungsmarkierungen, Ortsnamen und Hinweispfähle. Am Startpunkt wurden eine Holzgeländer und Informationstafeln mit Routenvarianten, Verhaltensregeln und QR-Codes zu öffentlichen Verkehrsmitteln aufgestellt.
Die Gemeinde verfolgt das Ziel, das Wanderwegenetz zu sanieren und so Natur-, Kultur- und Geschichtsressourcen sichtbarer zu machen. Damit soll die Erhaltung gefördert und der ökologische sowie aktive Tourismus gestärkt werden. Hernández erinnerte daran, dass bereits mehr als 30 Kilometer der Makro-Route ‚Tamanae: Entre Riscos y Barrancos‘ und weitere 3,1 Kilometer des Weges La Solana aufbereitet wurden.
Wanderweg durch Schutzgebiete auf Gran Canaria
Der Weg verläuft entlang der Grenze des Naturschutzgebiets Inagua, durch den Naturpark Nublo, das Biosphärenreservat Gran Canaria und das Natura-2000-Netzwerk. Die Route beginnt im Gebirge Inagua-Ojeda-Pajonales, führt zu den Wasserbecken Charco de las Arenas und Charco Azul und steigt bis zum Llano de la Bruma an. Von dort gibt es zwei Varianten: Über den Barranquillo del Salobre oder weiter Richtung Inagua, bevor beide Wege bei Los Quemados zusammenführen. Der Abstieg erfolgt über El Roque und die GC-200 nach Veneguera.
Der Weg richtet sich an Wandernde mit mittlerer Erfahrung. Breite und Steigungen ermöglichen jedoch auch weniger geübten Personen die Nutzung. Empfohlen wird die Begehung zwischen Oktober und Mai.











