Der Sprecher der Volkspartei von La Laguna, Juan Antonio Molina, hat die Verzögerung bei der Aktualisierung des kommunalen Notfallplans (PEMU) kritisiert. Der neue Plan soll erst in einem Jahr fertiggestellt werden. Das Cabildo von Teneriffa hat die Gemeinden aufgefordert, ihre Pläne zügig an vulkanische Risiken und die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.
Molina betonte, dass es inakzeptabel sei, dass eine Gemeinde wie La Laguna mit rund 160.000 Einwohnern und einer der meistbesuchten Gegenden der Insel keinen aktualisierten Plan habe. Der Plan beinhalte keine Protokolle für Pandemien oder Brände, obwohl Ereignisse wie Covid-19 und große Waldbrände erst vor zwei Jahren auftraten. Die Sicherheit der Bewohner dürfe nicht den bürokratischen Verzögerungen der lokalen Regierung unterliegen.
La Laguna: Verzögerungen bei Notfallplan
Das Cabildo von Teneriffa hat kürzlich gefordert, dass die lokalen Räte die Aktualisierung ihrer Notfallpläne beschleunigen, um Szenarien wie Vulkanausbrüche, Waldbrände, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse zu berücksichtigen. Der Stadtrat von La Laguna hat jedoch angekündigt, dass der neue PEMU erst in der ersten Hälfte des Jahres 2026 fertig sein wird, was eine Verzögerung von mindestens neun Monaten bedeutet.
Molina hob hervor, dass La Laguna hinterherhinke, während das Cabildo auf die Dringlichkeit dieser Angelegenheit hinweise und erinnere, dass es Gemeinden mit sehr hohem Vulkanrisiko gebe. „Wir können uns in einem so sensiblen Bereich keine Improvisationen leisten. Es geht um Evakuierungsprotokolle, Notfallkoordination und Sicherheit in Schulen und Sporteinrichtungen. Dies ist nicht nur ein weiteres Verfahren; es betrifft den Schutz der Familien in La Laguna,“ betonte Molina.











