Die kanarische Regierung hat 300.000 Euro für die Sammlung invasiver Arten bereitgestellt. Die Förderung soll ab 2025 die Zentren unterstützen, die sich um die Erfassung dieser Arten im Archipel kümmern.
Diese Zuschüsse werden im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Verfahrens vergeben und zielen darauf ab, Investitionsprojekte sowie Initiativen zur Sensibilisierung und Förderung guter Praktiken zu unterstützen. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz der Red de Alerta Temprana de Canarias (RedEXOS) verbessern.
Invasive Arten auf den Kanaren im Fokus
Mariano Hernández Zapata, der kanarische Umweltminister, betonte die Bedeutung dieser Initiative. Er erklärte, dass invasive Arten eine der größten Bedrohungen für die Ökosysteme der Kanarischen Inseln darstellen. Daher sei es entscheidend, spezialisierte Zentren mit Ressourcen und qualifiziertem Personal auszustatten, um eine schnelle und koordinierte Reaktion zu gewährleisten.
Zapata hob zudem hervor, dass die Subventionen nicht nur die Infrastruktur und Kapazitäten der Zentren stärken, sondern auch Bürgerkampagnen fördern werden. Diese sind essenziell, um die unbedachte Freisetzung von Arten zu verhindern, die die heimische Flora und Fauna gefährden.
Frist für Anträge auf Fördermittel
Die Bewerbungsfrist für die Fördermittel beträgt einen Monat ab dem Tag nach der Veröffentlichung der Ausschreibung im Boletín Oficial de Canarias. Die Anträge können über einen bereitgestellten Link eingereicht werden.