Die Plattform für einen gerechten und authentischen Preis für Bananen hat vor einem erneuten Preisverfall gewarnt, der die Produzenten der Kanarischen Inseln an den Rand des Ruins treibt. Weder der neue Präsident von Asprocan, Carlos Rendón, noch der neue Generaldirektor für Landwirtschaft der kanarischen Regierung, Juan Ramón Martín, hätten darauf reagiert.
Die Plattform betonte, dass die Produzenten am Abgrund stehen und die Verantwortlichen, die die Situation verbessern könnten, nicht handeln. Trotz der personellen Veränderungen in der kanarischen Regierung und bei Asprocan habe sich nichts geändert. Die Produzenten seien am Limit, während die Gewinnmargen in fremde Hände fließen.
Preiskrise bedroht Bananenproduktion auf den Kanaren
Die Plattform warnte, dass ohne dringende Veränderungen die kanarische Banane zur Legende werden könnte, da die ländlichen Gebiete keine rein theoretischen Politiken ohne echte Verpflichtung ertragen könnten. Diese Botschaft richtete sich auch an den Landwirtschaftsminister der Kanaren, Narvay Quintero, der trotz des Drucks der CC-Leitung in La Palma, die von Nieves Lady Barreto geführt wird, als Hauptverantwortlicher für das strategisch wichtige Gebiet handeln sollte.
Die Absetzung von Javier Taño und die Ernennung von Juan Ramón Martín als Generaldirektor für Landwirtschaft habe die Situation verschlechtert. Die Produzenten erhalten nur 30 Cent pro Kilo, was nur ein Fünftel der benötigten Kosten deckt.
Unzufriedenheit mit Asprocan-Führung
Die Plattform kritisierte den ehemaligen Asprocan-Präsidenten Domingo Martín, der die Struktur aufrechterhielt, ohne den Produzenten die Deckung der Produktionskosten zu ermöglichen. Auch von Carlos Rendón, dem neuen Präsidenten, erwartete man keine großen Veränderungen, da er die traditionellen, intransparenten Praktiken fortsetze.
Unter Rendóns Führung habe sich nichts verbessert. Die Plattform beklagte, dass die Produzenten weiterhin unter niedrigen Preisen und einer fehlerhaften Vermarktung litten, die ihre Existenz bedrohe.