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    Gran Canaria Nachrichten 20. August 20253 Min. Lesedauer

    Kanarische Inseln fordern verstärkte Frontex-Präsenz zur Migrationsbewältigung

    Gran Canaria Nachrichten PH 8
    Die Küste von Gran Canaria. Foto: Archivbild

    Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine umfassende Verstärkung der Frontex-Präsenz im Archipel gefordert. In einer Eingabe an die Europäische Kommission verlangt das Team von Präsident Fernando Clavijo einen signifikanten Ausbau der materiellen und personellen Ressourcen der Europäischen Grenz- und Küstenwache auf den Inseln.

    Die Kanaren streben eine dauerhafte und angemessene Präsenz von Frontex an strategischen Punkten an. Dazu sollen Luftfahrzeuge, Boote, Radare und andere Systeme eingesetzt werden, um die maritime und grenzüberschreitende Überwachung zu verbessern. Die Regierung betont die Notwendigkeit, dass das neue Frontex-Regelwerk einen erheblichen Ressourcenausbau vorsieht, um der Migrationsherausforderung gerecht zu werden.

    Frontex-Einsatz auf den Kanaren verstärken

    Derzeit beschränkt sich die Arbeit von Frontex auf den Kanaren auf die Unterstützung der Nationalpolizei in den Zentren für die vorübergehende Aufnahme von Ausländern. Die kanarische Regierung fordert seit langem, dass Frontex auch in der Überwachung und Rettung an den Küsten der Herkunftsländer der Migranten aktiv wird. Diese Forderung stieß jedoch wiederholt auf Ablehnung des spanischen Innenministeriums.

    Angesichts der offenen Konsultation durch Brüssel hat die kanarische Regierung direkt beantragt, dass das neue Frontex-Regelwerk eine umfassendere Kontrolle der gefährlichen Atlantikroute ermöglicht. Zudem soll Frontex in der humanitären Bewältigung der Migrationskrise und bei Seenotrettungen mitwirken.

    Mehr Mitspracherecht für Regionen gefordert

    Die kanarische Regierung fordert auch mehr Einfluss der Regionen bei Frontex-Entscheidungen. Autonome Behörden sollten in die operative Planung einbezogen werden, um eine bessere interinstitutionelle Koordination zu gewährleisten. Die Regierung von Fernando Clavijo betont, dass eine stärkere regionale Beteiligung die Effizienz des europäischen Grenzmanagements verbessern würde.

    Darüber hinaus fordert die Regierung einen differenzierten Ansatz für ultraperiphere Regionen wie die Kanaren, die besonderen Herausforderungen in Bezug auf Migrationsdruck, logistische Kapazität und territoriale Verwundbarkeit gegenüberstehen. Eine sofortige und koordinierte Reaktion mit Frontex sei entscheidend, um der anhaltenden Ankunft von Migrantenbooten zu begegnen.

    Der Bericht hebt die alarmierende Situation unbegleiteter minderjähriger Migranten auf den Kanaren hervor, wo mehr als 5000 Kinder in 82 Einrichtungen untergebracht sind. Das Frontex-Risikoanalysejahrbuch 2025-2026 prognostiziert, dass der Migrationsdruck auf die Kanaren aufgrund politischer und sicherheitspolitischer Verschlechterungen im Sahel und anderer Faktoren hoch bleiben wird.

    EU soll Zusammenarbeit mit Drittstaaten intensivieren

    Die kanarische Regierung schlägt vor, dass die EU ihre Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern in Westafrika verstärkt, um die Präsenz von Frontex in deren Hoheitsgewässern zu gewährleisten. Dies beinhaltet die Förderung bilateraler Abkommen zur Unterstützung der maritimen Überwachung.

    Abschließend fordert das kanarische Antwortschreiben an die EU, dass das Frontex-Ausbildungsprogramm spezifische Inhalte zu Grundrechten umfasst, einschließlich des Zugangs zu internationalem Schutz und der Betreuung von schutzbedürftigen Personen.

    Die Europäische Grenz- und Küstenwache, seit 2005 in Betrieb, soll laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen bis Juli 2024 auf 30.000 Einsatzkräfte aufgestockt werden. Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass das aktuelle Regelwerk von 2019 einige Defizite aufweist und plant, diese zu beheben, um Frontex besser auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

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