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    Lanzarote Nachrichten 5. August 20253 Min. Lesedauer

    Kanaren: Coalición Canaria fordert Ausnahmen bei Flughafenentgelten und mehr Mitsprache

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    Die Küste von Lanzarote. Foto: Archivbild

    Cristina Valido von der Coalición Canaria im spanischen Abgeordnetenhaus hat eine parlamentarische Initiative gegen die geplante Erhöhung der Flughafenentgelte auf den Kanaren eingebracht. Sie forderte, das Parlament solle die Regierung auffordern, den Archipel von der ab 2026 vorgesehenen Steigerung der Flughafengebühren um 6,5 Prozent auszunehmen, wie sie von AENA angekündigt wurde. Alternativ verlangt Valido spezifische Vergünstigungen, die die besondere Lage der Kanaren als ultraperiphere Region ausgleichen und Chancengleichheit für die Bevölkerung sichern.

    Valido betonte, dass die Luftmobilität auf den Inseln eine „lebensnotwendige Voraussetzung“ sei. Eine Erhöhung der Gebühren stelle daher ein „offensichtliches Risiko“ für das wirtschaftliche und soziale Gleichgewicht der Kanaren dar. „Wir können nicht zulassen, dass die Menschen auf den Kanaren durch eine rein fiskalisch motivierte Entscheidung gezwungen werden, mehr für etwas zu zahlen, das oft keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit ist“, erklärte die Abgeordnete.

    Flughafenentgelte auf den Kanaren im Fokus der Debatte

    Nach Ansicht Validos kann jede negative Veränderung der Luftverkehrsanbindung unmittelbare und gravierende Auswirkungen auf das Wohl der Bevölkerung haben. Die ultraperiphere Lage des Archipels, seine Insellage und die Entfernung zum Festland machten den Luftverkehr zum wichtigsten Mittel, um territoriale Kohäsion, Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen sowie wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf allen Inseln zu gewährleisten.

    Die Coalición Canaria erinnerte daran, dass der spanische Staat eine direkte Verantwortung für die strategische Ausrichtung von AENA trage und das Gemeinwohl sichern müsse, insbesondere in Regionen wie den Kanaren, deren besondere Situation im nationalen und europäischen Rechtsrahmen anerkannt sei.

    Statut der Kanaren und Mitsprache bei Infrastruktur

    Valido kritisierte, dass die angekündigte Gebührenerhöhung einen „Rückschritt“ bei den spezifischen Ausgleichsmechanismen für Entfernung, Insellage und Fragmentierung bedeute, wie sie das Wirtschafts- und Steuersystem der Kanaren vorsieht. Zudem verletze die Maßnahme Artikel 161 des Autonomiestatuts, da sie ohne Beteiligung der kanarischen Institutionen erfolge. Dieser Artikel sieht die Einbindung der Autonomen Gemeinschaft in die Planung und Verwaltung von Flughäfen von allgemeinem Interesse vor.

    Die Abgeordnete betonte, dass Entscheidungen, die die Anbindung der Kanaren direkt betreffen, nicht einseitig und ohne Dialog oder Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten getroffen werden dürften. Sie bezeichnete die Gebührenerhöhung als „inkohärent“ angesichts der Bemühungen auf den Inseln, die Verbindungen zu diversifizieren und die Präsenz auf strategischen Tourismusmärkten auszubauen, wie es die Kanarische Agenda für nachhaltige Entwicklung und die EU-Richtlinien für ultraperiphere Regionen vorsehen.

    Fünfte Freiheit des Luftraums und strategische Rolle der Kanaren

    Im Zusammenhang mit der Luftverkehrspolitik hat Valido zudem eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Óscar Puente gestellt. Sie will den aktuellen Stand der sogenannten Fünften Freiheit des Luftraums in Spanien erfahren und wissen, warum deren Anwendung auf den Kanaren bislang nicht gefördert wurde.

    Die Coalición Canaria hat diese Maßnahme bereits mehrfach im Parlament verteidigt. Sie würde es Fluggesellschaften aus Drittstaaten ermöglichen, auf den Kanaren Zwischenstopps einzulegen, um Passagiere und Fracht aufzunehmen oder abzusetzen. Aufgrund ihrer Lage und ihres Status als ultraperiphere Region könnten die Kanaren so als „strategisches Drehkreuz“ zwischen Amerika, Europa und Afrika dienen. Die Flughäfen Teneriffa Süd und Gran Canaria könnten sich dadurch zu globalen Luftfrachtdrehkreuzen entwickeln.

    Valido verwies auf Beispiele wie Dubai, Doha oder Casablanca, wo die Anwendung dieser Freiheit Flughäfen zu internationalen Umschlagplätzen gemacht hat. Sie forderte eine Aktualisierung zum Stand der Fünften Freiheit auf den Kanaren und fragte, warum deren Anwendung dort nicht gefördert werde, während an anderen AENA-Flughäfen wie Madrid-Barajas bereits internationale Flüge mit Zwischenstopps für Passagiere und Fracht durchgeführt werden.

    Wirtschaft
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