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    Kanaren Nachrichten 1. August 20253 Min. Lesedauer

    Smart Data Canarias: Neue Datenplattform stärkt Tourismus auf Fuerteventura

    Kanaren-Nachrichten PH 3
    Die trockene Seite der Kanaren: Foto: Archivbild

    Die Tourismusbranche auf den Kanarischen Inseln hat mit der Vorstellung von Smart Data Canarias einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht. Die neue Datenplattform soll die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Reiseziels stärken.

    Die Initiative wurde gemeinsam von den Branchenverbänden Ashotel, FEHT, FTL und Asofuer ins Leben gerufen. Die Finanzierung erfolgt über die Tourismusbehörde der Kanarischen Regierung mit Mitteln aus dem europäischen Next Generation EU-Fonds im Rahmen des spanischen Plans für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz.

    Smart Data Canarias stärkt Tourismus auf Fuerteventura

    Die Präsentation fand im Kongresszentrum von Fuerteventura statt. Daran nahmen die Tourismusbeauftragte Jéssica de León und Vertreter der beteiligten Verbände teil. Smart Data Canarias soll künftig operative, ökologische und kundenbezogene Daten erfassen, analysieren und nutzbar machen. Ziel ist eine evidenzbasierte Steuerung des Tourismus.

    Das Projekt verfolgt drei Hauptziele: Die digitale Reife der Branche soll gestärkt, neue Lösungen für Nachhaltigkeit und Effizienz entwickelt und die Datensouveränität gesichert werden. Die Kontrolle über die Daten verbleibt bei den Verbänden selbst.

    Digitale Souveränität und Zusammenarbeit im Fokus

    Antonio Hormiga, Präsident von Asofuer, betonte die Bedeutung verlässlicher Daten für fundierte Entscheidungen. Jorge Marichal, Präsident von Ashotel, hob hervor, dass die Plattform „an der technologischen Spitze“ stehe und sowohl den privaten als auch den öffentlichen Sektor stärke. Er unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

    Susana Pérez, Präsidentin der FTL, erklärte, das System ermögliche „Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten“ und sei ein Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen, Verwaltung und Technologie. Fernando Estany, Vizepräsident der FEHT, sieht in dem Projekt einen entscheidenden Schritt zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit.

    Strategische Investition für die Zukunft des Tourismus

    Tourismusbeauftragte Jéssica de León bezeichnete Smart Data Canarias als „Meilenstein“ und kündigte eine Anfangsinvestition von 600.000 Euro an. „Wir können künftig in Echtzeit verfolgen, was in der Branche passiert, und schneller auf Marktveränderungen reagieren“, sagte sie. Zudem kündigte sie Weiterbildungen im Bereich Künstliche Intelligenz für Tourismusfachleute an, die über Hecansa angeboten werden.

    Juan Pablo González, Geschäftsführer von Ashotel, erläuterte, dass die Plattform Daten aus Hotelmanagementsystemen, IoT-Geräten und weiteren Quellen bündelt. Die Daten werden getrennt nach Verband gespeichert, können aber miteinander verknüpft werden. Über Dashboards erhalten Betriebe Zugang zu Wettbewerbs- und Nachhaltigkeitskennzahlen, differenziert nach Insel, Region oder Kategorie.

    Pionierarbeit in der datengestützten Tourismussteuerung

    Smart Data Canarias setzt auf einen ethischen Umgang mit Daten und grenzt sich damit bewusst von kommerziellen Plattformen ab. Die Initiatoren sehen darin eine Garantie für eine verantwortungsvolle Nutzung im Interesse des Reiseziels.

    Fachleute für Datenschutz, touristische Innovation und intelligente Reiseziele beteiligten sich an der Fachveranstaltung. Dort wurden ähnliche Erfahrungen vorgestellt und neue Wege für die Digitalisierung der Branche diskutiert. Mit dem Projekt positionieren sich die Kanarischen Inseln als Vorreiter einer datengestützten, nachhaltigen und effizienten Tourismussteuerung.

    Kanaren-Tourismus
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