Der PSOE auf Teneriffa hat die kanarische Regierung und das Cabildo aufgefordert, schnell und transparent gegen die Filoxera vorzugehen, um den Weinsektor der Insel zu schützen. Der erste Befall wurde in Valle de Guerra in La Laguna entdeckt.
Die Filoxera, ein schädliches Insekt, befällt die Wurzeln der Weinreben und kann deren Tod verursachen, wenn nicht rasch gehandelt wird. Bisher blieb der Archipel von dieser Plage verschont, dank strenger Importkontrollen für Rebenmaterial.
PSOE fordert rasches Handeln auf Teneriffa
Aitor López González von der Insularkommission betonte die Bedeutung des Weinbaus für die Identität und Wirtschaft der Insel. Augusto Hernández, Sekretär für den Primärsektor des PSOE, unterstrich die Wichtigkeit von Prävention, da die Plage schwer zu beseitigen ist, wenn sie sich erst einmal etabliert hat.
Der PSOE kritisierte, dass die bisherigen Maßnahmen der Regierung und des Cabildo unzureichend seien. Es wurden lediglich betroffene Pflanzen entfernt und Sicherheitszonen eingerichtet, ohne einen umfassenden Plan zur Bekämpfung der Plage.
Vorschläge zur Stärkung des Weinsektors
López González forderte einen Plan zur Modernisierung der Weinwirtschaft auf Teneriffa, der technologische Verbesserungen und nachhaltige Landwirtschaftspraktiken umfasst. Zudem schlug er vor, die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem ICIA oder dem CSIC zu intensivieren.
Der PSOE betonte die Einzigartigkeit der Weine von Teneriffa und den Kanaren, die durch gesunde Weinberge entstanden sind. „Wir werden nicht zulassen, dass diese Stärke durch Untätigkeit verloren geht“, erklärte López González.









