Close Menu
    5. März 2026
    Facebook Bluesky Instagram Threads
    Kanarenmarkt.deKanarenmarkt.de
    • Startseite
    • Teneriffa
    • Gran Canaria
    • Fuerteventura
    • Lanzarote
    • La Palma
    • La Gomera
    • El Hierro
    • Themen
    Kanarenmarkt.deKanarenmarkt.de
    Sie sind hier: Kanarenmarkt.de   »   Kanaren Nachrichten   »   PP Kanaren fordert Kurswechsel beim MIR 2026: Kritik an Gesundheitsministerium
    Kanaren Nachrichten 1. August 20252 Min. Lesedauer

    PP Kanaren fordert Kurswechsel beim MIR 2026: Kritik an Gesundheitsministerium

    Kanaren-Nachrichten PH 1
    Die grüne Seite der Kanaren: Foto: Archivbild

    Der Partido Popular (PP) auf den Kanaren hat vom spanischen Gesundheitsministerium eine sofortige Kurskorrektur beim Auswahlverfahren für die medizinische Facharztausbildung MIR 2026 verlangt. Die Partei warnt vor erheblichen Folgen für das Gesundheitssystem des Archipels.

    Hintergrund ist die kollektive Rücktrittserklärung der Expertengremien, die für die Ausarbeitung der Prüfungen zuständig sind. Die PP kritisierte, das Ministerium habe die jüngsten Änderungen am Auswahlprozess „einseitig, ohne Dialog mit Fachleuten oder den autonomen Regionen“ vorgenommen. Dies gefährde die Qualität der medizinischen Versorgung mittelfristig, so Miguel Ángel Ponce, Exekutivsekretär für Gesundheit der Partei auf den Kanarischen Inseln.

    MIR 2026: Kritik an Gesundheitsministerium auf Teneriffa

    Ponce betonte, dass in einer Region wie den Kanaren die spezialisierte Ausbildung essenziell für die Besetzung von Krankenhäusern und Gesundheitszentren sei. „Es ist inakzeptabel, ein bewährtes und professionelles System zu schwächen, das seit Jahrzehnten auf Konsens basiert“, sagte er. Nach seinen Angaben betrifft die aktuelle Entwicklung nicht nur Ärzte, sondern auch Pflegekräfte, Psychologen, Apotheker und Biologen, deren Arbeit für das öffentliche Gesundheitssystem unerlässlich sei.

    Der Politiker forderte ein transparentes, partizipatives und fachlich solides Auswahlverfahren, das die Ausbildung engagierter Fachkräfte mit langfristiger Bindung an den Archipel sicherstellt. „Talente im Gesundheitswesen zu fördern und zu halten, ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit“, erklärte Ponce.

    Forderung nach politischer Verantwortung wegen MIR-Chaos

    Ponce kritisierte zudem, dass unter der aktuellen Ministerin, selbst Fachärztin mit MIR-Hintergrund, ein beispielloser Qualitätsverlust im System festzustellen sei. Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen seien ausgeblieben, ebenso eine Aufstockung der Plätze in wichtigen Fachrichtungen wie der Allgemeinmedizin. Gleichzeitig versuche das Ministerium, grundlegende Aspekte der MIR-Prüfung zu verändern.

    Auch auf nationaler Ebene fordert die PP politische Konsequenzen und eine sofortige Korrektur der Fehler, die die MIR 2026-Ausschreibung gefährden. Ponce verwies auf einen strukturellen Mangel von 4500 Hausärzten in Spanien. Die Zahl der neuen Ausbildungsplätze sei mit lediglich 36 in der Allgemeinmedizin und 20 in der Psychiatrie „lächerlich“ gering ausgefallen.

    Kanaren: Ausbildung von Fachkräften als strategische Priorität

    Die PP auf den Kanaren betont, dass die Ausbildung von Ärzten und anderen Spezialisten keine bloße Verwaltungsaufgabe sei. Vielmehr müsse sie als strategische Priorität behandelt werden, um die Qualität und Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems – besonders in Regionen wie den Kanaren – zu sichern.

    Gesundheit Politik
    Teilen: Facebook Twitter Email Telegram WhatsApp Bluesky Pinterest Copy Link
    vorheriger BeitragDreißig-Meter-Teleskop: Kanaren-Regierung bekräftigt Unterstützung für La Palma
    nächster Beitrag MIR-Prüfung 2026: Partido Popular warnt vor Folgen für Kanaren-Gesundheitssystem

    Mehr Kanaren News

    Lanzarote: Wassernotstand verlängert, Rücktritt, Polizeiaktionen
    Lanzarote: Wassernotstand verlängert, Rücktritt, Polizeiaktionen
    Teneriffa: Teno-Schutz, Gleichstellung und aktive Schulpausen
    Teneriffa: Teno-Schutz, Gleichstellung und aktive Schulpausen
    La Palma: Millionen fürs Hospital, Karneval und Haushaltsstreit
    La Palma: Millionen fürs Hospital, Karneval und Haushaltsstreit
    Gran Canaria: Rettung am Strand, Brand und Geothermie-Pläne
    Gran Canaria: Rettung am Strand, Brand und Geothermie-Pläne
    La Gomera: Medikamente nach Hause, Beihilfen in Verzug
    La Gomera: Medikamente nach Hause, Beihilfen in Verzug
    Gran Canaria Nachrichten PH 3
    Telde: Polizei nimmt bei Schwerpunktkontrollen mehrere Fahrer fest
    Kanaren Sonne Wolken Meer
    Erst Gran Canaria, jetzt Teneriffa – Toter Wal angespült
    Gran Canaria Nachrichten PH 8
    Anmeldung für Nachmittagszentren in Santa Lucía de Tirajana gestartet
    Lanzarote: Klinik-Anbau fast fertig, Pyrotechnik wird leiser
    Lanzarote: Klinik-Anbau fast fertig, Pyrotechnik wird leiser
    La Gomera: Neues Stromkabel, Bauprojekte und Gesundheit
    La Gomera: Neues Stromkabel, Bauprojekte und Gesundheit
    Meistgelesen:
    Gran Canaria: Sprengstoff-Fund, Schneechaos und neue OFGC-Leitung
    Gran Canaria: Sprengstoff-Fund, Schneechaos und neue OFGC-Leitung
    Teneriffa: Teide-Ökosteuer, Deutschland-Flüge, Abwasser
    Teneriffa: Teide-Ökosteuer, Deutschland-Flüge, Abwasser
    Lanzarote: Residenz-Kritik, Rallye-Start und Container-Ärger
    Lanzarote: Residenz-Kritik, Rallye-Start und Container-Ärger
    La Palma: Schulabriss, Enano-Streit und Wasserstände im Blick
    La Palma: Schulabriss, Enano-Streit und Wasserstände im Blick
    La Gomera: Neue Umspannstation, Beihilfen und ITB-Angebote
    La Gomera: Neue Umspannstation, Beihilfen und ITB-Angebote
    © 2026 Kanarenmarkt.de
    • Kontakt
    • Über uns
    • Impressum
    • Datenschutz

    Geben Sie ihr Suchwort ein und drücken Sie Enter. Drücken Sie Esc, um den Vorgang abzubrechen.